rüberkommen
Sich von einem Ort zu einem anderen begeben, meist über eine kurze Distanz oder eine wahrgenommene Trennung hinweg.
Komm doch heute Abend einfach mal zu uns rüber!

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Sich von einem Ort zu einem anderen begeben, meist über eine kurze Distanz oder eine wahrgenommene Trennung hinweg.
Komm doch heute Abend einfach mal zu uns rüber!

„Rüberkommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „rüber“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Kommst du später noch zu mir rüber?
Die Vorsilbe „rüber“ ist eine umgangssprachliche Kurzform von „herüber“. Sie drückt eine Bewegung von einem anderen Ort zum Sprecher hin aus. Das gesamte Verb wird hauptsächlich in der gesprochenen Sprache verwendet.
Wann kommst du endlich aus dem Garten rüber? Das Essen ist fertig!
Wenn „rüberkommen“ einen Eindruck beschreibt, wird es fast immer mit einem Adjektiv oder Adverb kombiniert, das die Art der Wirkung angibt.
Sei im Gespräch einfach du selbst, dann kommst du am sympathischsten rüber.
In dieser Bedeutung geht es darum, ob eine Botschaft oder ein Gefühl beim Empfänger ankommt. Das Subjekt des Satzes ist die Botschaft selbst, nicht die Person.
Ich hoffe, meine Begeisterung für das Projekt ist im Meeting rübergekommen.
„wirken“ und „rüberkommen“ können beide beschreiben, welchen Eindruck jemand oder etwas bei anderen macht. In dieser Bedeutung sind sie oft sehr ähnlich. „wirken“ ist neutraler und passt in vielen Situationen, auch in formelleren Texten. „rüberkommen“ ist umgangssprachlicher und betont stärker, wie etwas bei anderen ankommt. Verwechseln kann man sie, weil beide nach dem Eindruck fragen. Wichtig ist: „rüberkommen“ hat auch andere Bedeutungen, zum Beispiel sich an einen anderen Ort bewegen. In der Bedeutung „Eindruck machen“ ist es aber ähnlich wie „wirken“.

Seine Nachricht kommt viel freundlicher rüber, als ich erwartet habe.
Bei der Präsentation wirkt Anna ruhig und gut vorbereitet.