Rücksicht nehmen auf
Die Bedürfnisse, Gefühle oder Interessen anderer Personen oder Umstände beachten und das eigene Handeln danach ausrichten.
Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Nachbarn und machen Sie nach 22 Uhr keine laute Musik mehr.

Rücksicht
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Die Bedürfnisse, Gefühle oder Interessen anderer Personen oder Umstände beachten und das eigene Handeln danach ausrichten.
Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Nachbarn und machen Sie nach 22 Uhr keine laute Musik mehr.

„Rücksicht“ besteht aus „zurück“ und „Sicht“. Die wörtliche Bedeutung ist also, „zurückzuschauen“ oder sich umzusehen, um zu prüfen, wie das eigene Handeln andere beeinflusst.
Aus Rücksicht auf die schlafenden Kinder sprachen die Eltern nur leise.
Zur Wortfamilie gehören die wichtigen Adjektive „rücksichtsvoll“ (voller Rücksicht) und das Gegenteil „rücksichtslos“ (ohne Rücksicht).
Er ist ein sehr rücksichtsvoller Fahrer.
Das Nomen „Rücksicht“ wird fast immer in der festen Wendung „Rücksicht auf jemanden/etwas nehmen“ verwendet. Die Präposition „auf“ verlangt hier den Akkusativ.
Beim Radfahren im Park muss man auf Fußgänger Rücksicht nehmen.
„Respekt“ und „Rücksicht“ beschreiben beide einen achtsamen Umgang mit anderen. „Respekt“ ist eher eine Haltung: Man achtet die andere Person und behandelt sie höflich. „Rücksicht“ ist stärker mit dem eigenen Verhalten verbunden: Man beachtet die Bedürfnisse oder Gefühle anderer und passt sein Handeln daran an. Deshalb sagt man oft „Rücksicht nehmen auf jemanden“. Die Wörter können verwechselt werden, weil respektvolles Verhalten oft auch Rücksicht zeigt. Der Unterschied ist: „Respekt“ ist die Achtung, „Rücksicht“ ist das konkrete Beachten der Situation anderer.

Frau Weber nimmt Rücksicht auf den kranken Kollegen und verschiebt den Termin.
Vor dem Gespräch zeigt Paul Respekt und hört der Nachbarin ruhig zu.