
der Bankrott
Die finanzielle Zahlungsunfähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, die amtlich festgestellt wird. Umgangssprachlich auch Pleite genannt.
Die Baufirma musste nach dem Wegfall großer Aufträge Bankrott anmelden.
Bankrott
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Die finanzielle Zahlungsunfähigkeit einer Person oder eines Unternehmens, die amtlich festgestellt wird. Umgangssprachlich auch Pleite genannt.
Die Baufirma musste nach dem Wegfall großer Aufträge Bankrott anmelden.

Im übertragenen Sinne das völlige Scheitern oder der Zusammenbruch von etwas Immateriellem, wie einer Idee, Moral oder Politik.
Die Verhandlungen endeten in einem diplomatischen Bankrott.
Das Wort stammt vom italienischen „banca rotta“, was „zerbrochener Tisch“ bedeutet. Es bezieht sich auf den Brauch, den Tisch eines zahlungsunfähigen Geldwechslers zu zerschlagen.
Ohne neue Investoren steht die Firma kurz vor dem Bankrott.
Im finanziellen Kontext wird „Bankrott“ oft mit Verben wie „anmelden“, „machen“ oder „gehen“ kombiniert. Man kann auch „vor dem Bankrott stehen“.
Viele kleine Geschäfte mussten während der Krise Bankrott gehen.
Im übertragenen Sinn wird „Bankrott“ oft mit einem Adjektiv kombiniert, das den Bereich des Scheiterns beschreibt, z.B. „ein moralischer Bankrott“ oder „ein politischer Bankrott“.
Seine Lügen waren der Beweis für seinen moralischen Bankrott.
Pleite und Bankrott können beide den finanziellen Zusammenbruch einer Person oder eines Unternehmens bezeichnen. Pleite ist die umgangssprachliche Bezeichnung und kann unschärfer wirken. Bankrott bezeichnet die amtlich festgestellte Zahlungsunfähigkeit und passt daher eher in einen formellen Zusammenhang.

Der amtliche Bericht bestätigt den Bankrott des alten Familienbetriebs.
Im Ort reden viele über die Pleite des alten Familienbetriebs.