
die Schere
Ein Werkzeug mit zwei Klingen, die gegeneinander bewegt werden, um Materialien wie Papier, Stoff oder Haare zu schneiden.
Gib mir bitte die Schere, ich muss dieses Etikett abschneiden.
Schere
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Ein Werkzeug mit zwei Klingen, die gegeneinander bewegt werden, um Materialien wie Papier, Stoff oder Haare zu schneiden.
Gib mir bitte die Schere, ich muss dieses Etikett abschneiden.

Im übertragenen Sinn eine zunehmende Kluft oder ein Auseinanderdriften zwischen zwei Gruppen, Werten oder Entwicklungen. Oft in sozialen oder wirtschaftlichen Kontexten verwendet.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird in vielen Ländern immer größer.

Eine bestimmte Bewegung im Sport, bei der die Beine wie eine Schere geöffnet und geschlossen werden, zum Beispiel beim Turnen oder im Fußball.
Mit einer schnellen Schere ließ der Fußballer seinen Gegenspieler stehen.
Das Wort „Schere“ ist der zweite Teil vieler Nomen, die den Verwendungszweck beschreiben. So weiß man sofort, wofür die Schere gedacht ist, zum Beispiel bei „Nagelschere“, „Papierschere“ oder „Gartenschere“.
Für diese feine Arbeit brauchst du eine Nagelschere, keine Papierschere.
Die übertragene Bedeutung einer „Schere“ leitet sich vom Bild der zwei Klingen ab, die sich voneinander entfernen. Sie beschreibt eine wachsende Lücke oder einen zunehmenden Unterschied zwischen zwei Dingen.
Die Schere zwischen den Gehältern von Männern und Frauen ist immer noch ein Problem.
In der übertragenen Bedeutung wird „Schere“ oft in der festen Wendung „die Schere zwischen X und Y“ verwendet. Typische Verben dazu sind „auseinandergehen“, „sich öffnen“ oder „größer werden“.
Die Schere zwischen Stadt und Land geht immer weiter auseinander.
Im Sport, besonders im Fußball, bezeichnet „die Schere“ einen Trick, bei dem die Beine über dem Ball gekreuzt werden. Man „macht“ eine Schere, um einen Gegner auszuspielen.
Der Stürmer trickste den Verteidiger mit einer schnellen Schere aus.
Die Schere beschreibt meist das Auseinandergehen von Werten oder Entwicklungen, zum Beispiel bei Einkommen. Die Kluft betont dagegen die tiefe Trennung zwischen sozialen Gruppen oder Personen. Geht es um wachsende Unterschiede in Zahlen, passt eher „Schere“; bei einer sozialen Spaltung eher „Kluft“.

Zwischen den reichsten und ärmsten Haushalten wächst die Schere bei den Einkommen.
Zwischen den reichsten und ärmsten Haushalten wächst die Kluft in der Gesellschaft.