schließen
Eine Öffnung wie eine Tür, ein Fenster oder ein Buch zumachen, sodass kein Durchgang mehr möglich ist.
Könntest du bitte das Fenster schließen? Es zieht.

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Eine Öffnung wie eine Tür, ein Fenster oder ein Buch zumachen, sodass kein Durchgang mehr möglich ist.
Könntest du bitte das Fenster schließen? Es zieht.

Das Partizip II „geschlossen“ wird oft wie ein Adjektiv verwendet, um zu beschreiben, dass etwas zu ist. Es beschreibt das Ergebnis der Handlung „schließen“.
Alle Fenster sind geschlossen.
„Eine Tür schließen“ ist eine alltägliche, reversible Handlung. „Ein Geschäft schließen“ bedeutet hingegen oft das dauerhafte Ende des Betriebs. Das Objekt des Satzes (Tür vs. Geschäft) verrät die Bedeutung.
Bitte schließ die Tür, es ist kalt.
In der Bedeutung „beenden“ wird „schließen“ vor allem für formelle Anlässe wie eine Sitzung, eine Debatte oder eine Veranstaltung verwendet.
Der Redner schloss seinen Vortrag mit einem Zitat.
Wenn „schließen“ „folgern“ bedeutet, wird es immer mit der Präposition „aus“ + Dativ verwendet. Die Struktur ist: Aus [Information] schließt man [Schlussfolgerung].
Aus seiner Reaktion schließe ich, dass er überrascht war.
In der Bedeutung „eine Vereinbarung treffen“ wird „schließen“ in festen Kombinationen verwendet. Typisch sind: einen Vertrag, einen Kompromiss, Frieden oder eine Ehe schließen.
Die beiden Parteien haben einen Kompromiss geschlossen.
Die reflexive Form „sich schließen“ beschreibt einen Vorgang, der ohne direktes menschliches Zutun geschieht. Man verwendet sie oft bei automatischen oder natürlichen Prozessen.
Die Blüte schließt sich in der Nacht.
Die Wendung „jemanden in die Arme schließen“ bedeutet „jemanden umarmen“. Die Person, die umarmt wird, steht im Akkusativ.
Nach der langen Reise schloss die Mutter ihr Kind fest in die Arme.
„denken“ und „schließen“ können sich beide auf eine Schlussfolgerung beziehen. Bei „sich etwas denken“ kommt man im Kopf zu einer Vermutung oder Erklärung, oft eher persönlich und weniger formell. „aus etwas schließen“ bedeutet, dass man aus Informationen oder Anzeichen logisch ein Ergebnis ableitet. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide zeigen, dass man zu einem Ergebnis kommt. „schließen“ ist genauer, wenn es einen Grund oder Beweis als Ausgangspunkt gibt. „denken“ bleibt allgemeiner und subjektiver.

Aus der kurzen Antwort schließt er, dass sie keine Zeit hat.
Daniel sieht die leeren Teller und denkt sich, dass das Essen gut war.