
die Schranke
Eine bewegliche Barriere, meist in Form eines Balkens, die eine Durchfahrt oder einen Zugang zeitweise sperrt, z. B. an Bahnübergängen oder Parkhauseinfahrten.
Als der Zug nahte, senkten sich die Schranken am Bahnübergang.
Schranke
Loading your saved state.

Eine bewegliche Barriere, meist in Form eines Balkens, die eine Durchfahrt oder einen Zugang zeitweise sperrt, z. B. an Bahnübergängen oder Parkhauseinfahrten.
Als der Zug nahte, senkten sich die Schranken am Bahnübergang.

Im übertragenen Sinn eine Grenze, ein Limit oder ein Hindernis, das eine Entwicklung oder Handlung einschränkt. Wird meist im Plural verwendet.
Der Fantasie sind bei diesem Projekt keine Schranken gesetzt.

Eine feste Wendung, die bedeutet, jemanden zurechtzuweisen und ihm seine Grenzen aufzuzeigen.
Der Lehrer musste den frechen Schüler deutlich in die Schranken weisen.
Das Wort „Schranke“ ist mit „Schrank“ verwandt. Beide Begriffe haben die Grundidee, etwas einzuschließen, abzugrenzen oder zu blockieren.
Die Schranke blockiert die Einfahrt zum Parkplatz.
Im Singular bezeichnet „die Schranke“ fast immer eine physische Barriere. Im übertragenen Sinn für Grenzen oder Limits wird das Wort fast ausschließlich im Plural „die Schranken“ verwendet.
Der Autofahrer wartete vor der geschlossenen Schranke.
Im Zusammenhang mit der physischen Barriere werden oft die Verben „sich senken“, „hochgehen“, „sich öffnen“ oder „sich schließen“ verwendet.
Als der Zug kam, senkten sich die Schranken automatisch.
Im übertragenen Sinn wird „Schranken“ oft in festen Wendungen gebraucht, wie „jemandem Schranken setzen“ (limitieren) oder „Schranken überwinden“ (Hindernisse besiegen).
Mit ihrer Kreativität überwand sie alle technischen Schranken.
Die Redewendung „jemanden in die Schranken weisen“ hat eine feste Struktur. Die Person, die zurechtgewiesen wird, steht immer im Akkusativ.
Der Chef musste den unhöflichen Mitarbeiter in die Schranken weisen.
„Grenzen“ und „Schranken“ können beide unerwünschtes Verhalten einschränken. Gewöhnlich setzt man einer Person Grenzen und zeigt ihr damit, was nicht akzeptiert wird. Einer Handlung oder Entwicklung setzt man eher Schranken; dabei steht „Schranke“ meist im Plural.

Die Lehrerin setzt seinen ständigen Störungen klare Schranken.
Die Lehrerin setzt dem störenden Schüler klare Grenzen.