Die Fähigkeit, die eigenen Gefühle, Impulse und Reaktionen zu kontrollieren und auch in schwierigen oder provokativen Situationen ruhig und überlegt zu bleiben.
beispiel
Obwohl er sehr wütend war, verlor er nicht die Selbstbeherrschung.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort ist transparent zusammengesetzt aus „Selbst-“ und „Beherrschung“. „Beherrschung“ kommt vom Verb „beherrschen“. Wörtlich bedeutet es also die Fähigkeit, sich selbst zu beherrschen.
BEISPIEL
Seine Selbstbeherrschung ist bewundernswert.
Typische Verbindungen
„Selbstbeherrschung“ wird sehr oft mit den Verben „verlieren“, „bewahren“ oder „behalten“ verwendet. Diese festen Wendungen sind sehr gebräuchlich.
BEISPIEL
Trotz der Provokation hat er seine Selbstbeherrschung bewahrt.
Wortfamilie
Das Nomen „die Selbstbeherrschung“ ist eng mit dem reflexiven Verb „sich beherrschen“ verbunden. Beide drücken eine ähnliche Idee aus, werden aber in unterschiedlichen Satzstrukturen verwendet.
BEISPIEL
Er konnte sich kaum noch beherrschen.
Vergleichen mit
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Selbstbeherrschung vs Gewalt
„sich in der Gewalt haben“ und „Selbstbeherrschung“ meinen beide, dass jemand ruhig bleibt und die eigenen Gefühle kontrolliert. „sich in der Gewalt haben“ ist eine feste Wendung und beschreibt das Verhalten in einer konkreten Situation. „Selbstbeherrschung“ ist ein Nomen und nennt die Fähigkeit selbst. Es passt besonders, wenn man allgemein über diese Eigenschaft spricht. Man kann sagen: Wer Selbstbeherrschung hat, kann sich auch in schwierigen Momenten in der Gewalt haben.
Selbstbeherrschung
Vor dem wichtigen Termin braucht Max viel Selbstbeherrschung, um ruhig zu bleiben.
Gewalt
Im Gespräch mit dem Kunden hatte sie sich gut in der Gewalt.