
stapeln
Gleichartige Dinge geordnet aufeinanderlegen, sodass ein Stapel oder Stoß entsteht.
Er begann, die Bücher nach Größe zu sortieren und ordentlich zu stapeln.
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Gleichartige Dinge geordnet aufeinanderlegen, sodass ein Stapel oder Stoß entsteht.
Er begann, die Bücher nach Größe zu sortieren und ordentlich zu stapeln.

Sich in großer Menge ansammeln und einen Haufen bilden. Wird oft für Arbeit, Post oder unerledigte Aufgaben verwendet.
Auf meinem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit der letzten zwei Wochen.

In einer festen Wendung: die eigenen Fähigkeiten, Erfolge oder den Wert einer Sache bewusst als geringer darstellen, als sie tatsächlich sind; bescheiden sein.
Obwohl sie die Beste war, hat sie bei der Siegerehrung tief gestapelt und dem Team gedankt.

In einer festen Wendung: übertreiben, prahlen oder mehr versprechen, als man halten kann; seine Fähigkeiten oder seinen Status übertrieben positiv darstellen.
Er neigt dazu, hoch zu stapeln, aber in Wirklichkeit hat er nicht so viel Erfahrung.
Das Verb „stapeln“ ist direkt mit dem Nomen „der Stapel“ verwandt. Ein Stapel ist das Ergebnis der Handlung: Wenn man Bücher stapelt, entsteht ein Bücherstapel.
Kannst du mir helfen, den Stapel Papiere zu tragen?
Die Bedeutung von „stapeln“ erkennen Sie am Satzbau. Wird es mit einem Objekt benutzt, ist es wörtlich gemeint. Ist es reflexiv („sich stapeln“), bedeutet es „sich ansammeln“. Steht es mit „hoch“ oder „tief“, ist es eine Redewendung.
Ich muss noch die Wäsche stapeln.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „stapeln“ oft mit flachen, gleichartigen Gegenständen verwendet. Typische Objekte sind Bücher, Teller, Kisten, Papiere oder Holz.
Wir müssen das Brennholz vor dem Winter ordentlich stapeln.
Die reflexive Form „sich stapeln“ wird oft für Dinge verwendet, die sich ohne aktives Zutun ansammeln. Meist hat dies eine negative Konnotation und bezieht sich auf Arbeit, Rechnungen oder unerledigte Aufgaben.
Seit ich krank war, stapeln sich die E-Mails in meinem Posteingang.
Die Redewendung „tief stapeln“ ist nicht wörtlich zu verstehen. Sie bedeutet, bescheiden zu sein und die eigenen Leistungen oder Fähigkeiten bewusst kleiner darzustellen, als sie sind.
Obwohl er ein Experte ist, stapelt er immer tief und sagt, er wisse nicht viel.
Die Redewendung „hoch stapeln“ ist das Gegenteil von „tief stapeln“. Sie bedeutet zu prahlen, zu übertreiben oder Fähigkeiten und Besitz größer darzustellen, als sie wirklich sind.
Er hat bei seiner Bewerbung ganz schön hoch gestapelt und kann jetzt seine Versprechen nicht halten.
Übertreiben ist die allgemeine Bezeichnung dafür, etwas größer oder wichtiger darzustellen, als es ist. Hoch stapeln ist eine feste Wendung und passt besonders, wenn jemand mit seinem Status oder seinen Fähigkeiten prahlt oder mehr verspricht, als er halten kann.

Im Bewerbungsgespräch stapelte Tom mit seinen angeblichen Erfolgen ziemlich hoch.
Im Bewerbungsgespräch übertrieb Tom seine Erfahrung mit großen Projekten.