
übertreiben
Etwas größer, wichtiger oder schlimmer darstellen, als es in Wirklichkeit ist.
Er neigt dazu, seine Erfolge maßlos zu übertreiben.
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Etwas größer, wichtiger oder schlimmer darstellen, als es in Wirklichkeit ist.
Er neigt dazu, seine Erfolge maßlos zu übertreiben.

Ein bestimmtes Verhalten oder eine Handlung in einem übermäßigen oder unangebrachten Ausmaß ausführen; zu weit gehen.
Ein Glas Wein ist in Ordnung, aber man sollte es nicht übertreiben.
„Übertreiben" ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-" bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne „ge-" gebildet: „übertrieben".
Ich finde, du übertreibst ein wenig.
In der Bedeutung „etwas größer darstellen" steht das, was übertrieben wird, als Akkusativobjekt direkt nach dem Verb.
Sie übertreibt oft ihre Abenteuer aus dem Urlaub.
Die Wendung „es übertreiben" bedeutet „zu weit gehen". Das Wort „es" ist hier ein fester Bestandteil und kann nicht durch etwas anderes ersetzt werden.
Mit dem Alkohol sollten wir es heute Abend nicht übertreiben.
Übertreiben bedeutet allgemein, mit einem Verhalten zu weit zu gehen. Überziehen bezeichnet bei einer Rede oder Veranstaltung genauer das Überschreiten der geplanten Dauer. Dauert ein Vortrag zu lange, sind beide möglich, aber überziehen nennt die verletzte Zeitgrenze deutlicher.

Der Redner übertrieb es und sprach viel länger als vereinbart.
Der Redner überzog seinen Vortrag um zwanzig Minuten.