übertreiben
Etwas größer, wichtiger oder schlimmer darstellen, als es in Wirklichkeit ist.
Er neigt dazu, seine Erfolge maßlos zu übertreiben.

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Etwas größer, wichtiger oder schlimmer darstellen, als es in Wirklichkeit ist.
Er neigt dazu, seine Erfolge maßlos zu übertreiben.

„Übertreiben" ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-" bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne „ge-" gebildet: „übertrieben".
Ich finde, du übertreibst ein wenig.
In der Bedeutung „etwas größer darstellen" steht das, was übertrieben wird, als Akkusativobjekt direkt nach dem Verb.
Sie übertreibt oft ihre Abenteuer aus dem Urlaub.
Die Wendung „es übertreiben" bedeutet „zu weit gehen". Das Wort „es" ist hier ein fester Bestandteil und kann nicht durch etwas anderes ersetzt werden.
Mit dem Alkohol sollten wir es heute Abend nicht übertreiben.
„zu weit gehen“ und „es übertreiben“ beschreiben beide, dass jemand ein normales Maß überschreitet. „zu weit gehen“ betont eher eine Grenze: Jemand sagt oder tut etwas, das nicht mehr akzeptabel ist. „es übertreiben“ betont eher die Menge oder Stärke einer Handlung: Jemand macht zu viel, zu lange oder zu extrem weiter. In vielen Alltagssituationen sind beide ähnlich, besonders wenn Verhalten unpassend wird. „Das geht zu weit“ klingt oft wie eine klare Kritik an einer Grenze, „du übertreibst“ klingt eher wie: Das ist zu viel.

Beim Putzen übertreibt Max manchmal und räumt sogar die Schubladen zweimal aus.
Mit diesem Kommentar bist du wirklich zu weit gegangen.