
tappen
Sich unsicher und tastend fortbewegen, meist weil man nichts oder nur wenig sehen kann.
Nachdem das Licht ausging, tappte er vorsichtig durch den dunklen Flur.
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Sich unsicher und tastend fortbewegen, meist weil man nichts oder nur wenig sehen kann.
Nachdem das Licht ausging, tappte er vorsichtig durch den dunklen Flur.

Völlig ahnungslos sein oder keine Informationen über eine bestimmte Situation haben.
Bei den Ermittlungen zum Diebstahl tappt die Polizei noch völlig im Dunkeln.

Auf einen Trick, eine List oder eine Täuschung hereinfallen.
Viele Nutzer tappen in die Falle von Phishing-E-Mails und geben ihre Passwörter preis.
Das Wort „tappen“ ist lautmalerisch. Der Klang des Wortes imitiert das Geräusch von unsicheren, tastenden Schritten („tapp, tapp, tapp“).
Man hörte ihn im Dunkeln durch die Wohnung tappen.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „tappen“ oft mit einer Präposition und einem Ort kombiniert, um die Richtung oder den Weg der unsicheren Bewegung zu beschreiben.
Sie tappte schlaftrunken in die Küche, um Wasser zu trinken.
Die Redewendung „im Dunkeln tappen“ bedeutet, dass man ahnungslos ist. Die Präposition „im“ mit Dativ ist hier ein fester Bestandteil.
Was die Pläne der Konkurrenz angeht, tappen wir noch völlig im Dunkeln.
Die Redewendung „in die Falle tappen“ bedeutet, auf einen Trick hereinzufallen. Hier wird immer die Präposition „in“ mit dem Akkusativ („die Falle“) verwendet.
Der Betrüger hoffte, dass jemand in seine Falle tappen würde.
Tasten und tappen können beide eine unsichere Bewegung im Dunkeln bezeichnen. Tasten betont, dass man den Weg bewusst mit Händen oder Füßen prüft, während tappen stärker die blinde, unsichere Fortbewegung beschreibt. Verwende tasten bei aktiver Suche nach Orientierung, tappen bei unsicherem Herumlaufen.

Im dunklen Keller tappte sie unsicher zur Tür.
Im dunklen Keller tastete sie sich langsam an der Wand entlang.