der Tonfall
Die Art und Weise, wie die Stimme beim Sprechen klingt, insbesondere die Stimmmelodie und Betonung, die oft eine bestimmte Emotion oder Haltung ausdrückt.
An seinem spöttischen Tonfall merkte ich sofort, dass er es nicht ernst meinte.

Tonfall
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Die Art und Weise, wie die Stimme beim Sprechen klingt, insbesondere die Stimmmelodie und Betonung, die oft eine bestimmte Emotion oder Haltung ausdrückt.
An seinem spöttischen Tonfall merkte ich sofort, dass er es nicht ernst meinte.

Das Wort setzt sich aus „Ton“ und „Fall“ zusammen. Es beschreibt bildlich, wie die „Melodie“ der Stimme am Ende eines Satzes oder Wortes „fällt“ und so eine bestimmte Emotion vermittelt.
Sein fragender Tonfall verriet seine Unsicherheit.
Sehr häufig wird der Tonfall mit der Präposition „an“ und dem Dativ verwendet, um auszudrücken, woran man eine Emotion oder Absicht erkennt. Die typische Struktur ist „an jemandem/jemandes Tonfall etwas merken/erkennen“.
Ich habe an ihrem Tonfall sofort erkannt, dass etwas nicht stimmte.
Der „Tonfall“ wird oft mit Adjektiven beschrieben, die eine Emotion oder Haltung ausdrücken. Häufige Beispiele sind ein freundlicher, scharfer, ironischer, sachlicher oder genervter Tonfall.
Bitte sprich in einem freundlicheren Tonfall mit mir.
„der Ton“ und „der Tonfall“ können beide beschreiben, wie jemand spricht und welche Haltung dabei hörbar wird. „Der Ton“ ist etwas allgemeiner: Er kann auch die Art in einem Gespräch oder Text meinen, zum Beispiel freundlich, streng oder unhöflich. „Der Tonfall“ bezieht sich genauer auf die Stimme beim Sprechen, also auf Betonung und Melodie. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Gefühle ausdrücken können. Wenn es um die konkrete Stimme geht, passt „Tonfall“ besonders gut. Wenn es allgemeiner um die Art der Kommunikation geht, ist „Ton“ natürlicher.

An ihrem Tonfall merkte ich sofort, dass sie enttäuscht war.
Im Gespräch mit dem Kunden war der Ton zuerst freundlich, später aber sehr direkt.