
toppen
Etwas übertreffen, besser oder größer sein als etwas anderes. Eine Leistung oder ein Ergebnis überbieten.
Die Besucherzahlen dieses Jahr konnten das Ergebnis vom Vorjahr noch einmal toppen.
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Etwas übertreffen, besser oder größer sein als etwas anderes. Eine Leistung oder ein Ergebnis überbieten.
Die Besucherzahlen dieses Jahr konnten das Ergebnis vom Vorjahr noch einmal toppen.

Eine Speise oder ein Getränk mit einer zusätzlichen Zutat (einem Topping) garnieren oder bedecken.
Wir toppen den Eisbecher mit frischen Erdbeeren und Schokoladensoße.

In der Seefahrt das eine Ende einer Spiere (z. B. einer Ra oder eines Ladebaums) höher heben als das andere.
Der Kapitän befahl, den Ladebaum zu toppen, um die Fracht an Bord zu hieven.
Das Verb „toppen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen („to top“). Es wurde in die deutsche Sprache übernommen und wird wie ein regelmäßiges deutsches Verb konjugiert: ich toppe, du toppst, er hat getoppt.
Niemand hat seine Leistung bisher getoppt.
Die Bedeutung von „toppen“ erkennen Sie leicht am Kontext. Geht es um Rekorde, Zahlen oder Leistungen, bedeutet es „übertreffen“. Im Zusammenhang mit Essen und Kochen bedeutet es „garnieren“. In Texten über Schifffahrt hat es eine sehr spezielle technische Bedeutung.
Das kann man kaum noch toppen!
In der Bedeutung „übertreffen“ wird „toppen“ oft mit abstrakten Nomen verwendet. Typische Kombinationen sind „ein Ergebnis toppen“, „einen Rekord toppen“ oder „eine Leistung toppen“.
Mit ihrem neuen Album konnte die Band den Erfolg des letzten noch toppen.
Wenn „toppen“ „garnieren“ bedeutet, wird die zusätzliche Zutat (das Topping) mit der Präposition „mit“ angeschlossen. Das Muster ist: [Essen] mit [Zutat] toppen.
Die Suppe wird zum Schluss mit frischen Kräutern getoppt.
Diese Bedeutung von „toppen“ ist reine Fachsprache der Seefahrt. Sie werden ihr im normalen Alltag sehr wahrscheinlich nie begegnen, es sei denn, Sie lesen ein Fachbuch über Schiffe.
Der Matrose lernte, wie man den Ladebaum korrekt toppt.
„Übertreffen“ und „toppen“ können beide sagen, dass eine Leistung besser als eine frühere Leistung ist. „Übertreffen“ ist das neutrale Standardwort, während „toppen“ deutlich umgangssprachlicher und oft pointierter klingt. In einem sachlichen Bericht passt „übertreffen“, in lockerer Alltagssprache ist auch „toppen“ möglich.

Die Sportlerin hat heute ihre bisherige Bestleistung getoppt.
Die Sportlerin hat heute ihre bisherige Bestleistung übertroffen.