torte
In der Umgangssprache, insbesondere in der Jugendsprache vergangener Jahrzehnte, ein Ausdruck der Begeisterung. Es bedeutet so viel wie „großartig”, „spitze” oder „super”.
Die Party gestern war echt torte!

Torte
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In der Umgangssprache, insbesondere in der Jugendsprache vergangener Jahrzehnte, ein Ausdruck der Begeisterung. Es bedeutet so viel wie „großartig”, „spitze” oder „super”.
Die Party gestern war echt torte!

„Torte“ als Adjektiv ist ein veralteter Ausdruck der Jugendsprache, der vor allem in den 1980er Jahren populär war. Heute wird er kaum noch von jungen Leuten verwendet und klingt eher ironisch oder nostalgisch.
Mein Vater sagt manchmal noch, dass er etwas „echt torte“ findet.
Dieses Adjektiv wird nur prädikativ (nach dem Nomen mit einem Verb wie „sein“) oder als alleinstehender Ausruf verwendet. Man kann es nicht vor ein Nomen stellen.
Das neue Album von der Band ist einfach torte!
Dieses Wort ist leicht mit dem Nomen „die Torte“ (ein Kuchen) zu verwechseln. Die grammatische Funktion im Satz macht den Unterschied klar: Wenn es als Adjektiv verwendet wird, bedeutet es „großartig“.
Der Film war torte, aber danach haben wir noch eine Torte gegessen.
„super“ und „torte“ können beide Begeisterung ausdrücken und meinen, dass etwas großartig oder sehr gut ist. „super“ ist heute ganz normal und in fast jeder lockeren Alltagssituation verständlich. „torte“ ist dagegen ein sehr umgangssprachlicher Ausdruck aus älterer Jugendsprache und klingt heute ungewöhnlich oder absichtlich altmodisch. Wenn man natürlich sprechen möchte, ist „super“ fast immer passender. „torte“ kann man verstehen, wenn es in alten Texten, Filmen oder ironisch in Gesprächen vorkommt.

Mein Onkel sagte früher oft: Die Musik auf der Feier war echt torte.
Der neue Kurs ist super, weil ich dort viel sprechen kann.