der Traum
Eine Abfolge von Bildern, Gedanken und Gefühlen, die man während des Schlafs erlebt.
Ich hatte letzte Nacht einen sehr lebhaften Traum.

Traum
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Eine Abfolge von Bildern, Gedanken und Gefühlen, die man während des Schlafs erlebt.
Ich hatte letzte Nacht einen sehr lebhaften Traum.

Das Nomen „der Traum“ ist eng mit dem Verb „träumen“ verwandt. Beide Wörter teilen denselben Stamm und beziehen sich auf die Welt der Wünsche und der Erlebnisse im Schlaf.
Als Kind träumte ich davon, Astronaut zu werden.
Sowohl das Nomen als auch das Verb werden sehr häufig mit der Präposition „von“ und dem Dativ verwendet. Diese Konstruktion beschreibt den Inhalt des Traums oder des Wunsches.
Er erzählte mir von seinem Traum, ein eigenes Café zu eröffnen.
Wenn es um den Schlaf geht, wird „Traum“ oft mit Verben wie „einen Traum haben“, „aus einem Traum erwachen“ oder „jemanden aus seinen Träumen reißen“ kombiniert. Ein schlechter Traum wird „Albtraum“ genannt.
Ich hatte einen furchtbaren Albtraum und bin schweißgebadet aufgewacht.
Wenn ein Wunsch gemeint ist, sind typische Verben „einen Traum verwirklichen“, „seinen Traum leben“ oder „einen Traum aufgeben“. Diese Wendungen beschreiben, wie man mit seinen Lebenszielen umgeht.
Mit dem neuen Job hat sie sich endlich einen großen Traum verwirklicht.
Um etwas als ideal zu beschreiben, kann man die Konstruktion „ein Traum von einem/einer ...“ benutzen. Das Wort wird hier verwendet, um eine sehr hohe Wertschätzung auszudrücken.
Sie trug ein Traum von einem Abendkleid.
Die Redewendung „im Traum nicht daran denken“ ist eine feste Struktur. Sie wird oft mit einer „zu“-Infinitiv-Konstruktion erweitert, um zu betonen, dass man etwas absolut niemals tun würde.
Ich würde im Traum nicht daran denken, meinen Job zu kündigen.
„das Ziel“ und „der Traum“ können beide etwas beschreiben, das man in der Zukunft erreichen möchte. „Das Ziel“ klingt konkreter und aktiver: Man arbeitet darauf hin und kann Schritte planen. „Der Traum“ betont eher einen großen Wunsch, oft mit viel Gefühl. Er kann realistisch sein, muss es aber nicht. Verwechseln kann man die Wörter, wenn jemand über Wünsche im Leben spricht. Wenn es um klare Planung geht, passt „Ziel“ besser. Wenn es um einen starken persönlichen Wunsch geht, klingt „Traum“ natürlicher.

Seit seiner Kindheit ist es sein Traum, einmal in Japan zu leben.
Für dieses Jahr hat Lisa das Ziel, eine neue Ausbildung zu beginnen.