der Tresor
Ein besonders gesicherter, meist aus Stahl gefertigter Schrank oder Behälter, der dazu dient, Wertsachen, Geld oder wichtige Dokumente vor Diebstahl und Feuer zu schützen.
Die Juwelen werden über Nacht im Tresor der Bank aufbewahrt.

Tresor
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Ein besonders gesicherter, meist aus Stahl gefertigter Schrank oder Behälter, der dazu dient, Wertsachen, Geld oder wichtige Dokumente vor Diebstahl und Feuer zu schützen.
Die Juwelen werden über Nacht im Tresor der Bank aufbewahrt.

Das Wort „Tresor“ stammt aus dem Französischen. „Le trésor“ bedeutet auf Französisch „der Schatz“. Ein Tresor ist also der Ort, an dem man seine Schätze sicher aufbewahrt.
Das Hotel bietet den Gästen an, ihre Wertsachen im Tresor an der Rezeption zu deponieren.
Die Präposition „in“ ist hier entscheidend. Um eine Bewegung zu beschreiben, sagt man „etwas in den Tresor legen“ (Akkusativ). Um den Ort zu beschreiben, sagt man „etwas ist im Tresor“ (Dativ).
Der Mitarbeiter legte das Geld in den Tresor.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Tresor“ sind „aufbewahren“, „einschließen“ oder „lagern“. Im kriminellen Kontext hört man auch oft „einen Tresor knacken“.
Die Diebe versuchten die ganze Nacht, den Tresor zu knacken.
„Tresor“ und „Gewölbe“ können beide Orte oder Behälter für Wertsachen meinen. Ein „Tresor“ ist normalerweise ein gesicherter Schrank oder Behälter aus Stahl. Ein „Gewölbe“ in dieser Bedeutung ist eher ein gesicherter Raum, besonders in einer Bank. Deshalb können die Wörter in Bank-Kontexten ähnlich wirken. Verwechseln kann man sie, weil beides sehr sicher sein soll. Wenn man einen Schrank oder eine Box meint, ist „Tresor“ natürlicher. Wenn man einen ganzen sicheren Raum meint, passt „Gewölbe“ besser.

Der Hotelgast legt seinen Pass und etwas Geld in den Tresor.
Die Bank bewahrt die Goldbarren in einem gesicherten Gewölbe auf.