
jemandem Mut/Trost zusprechen
Jemandem durch beruhigende oder ermutigende Worte helfen, Trost oder Mut zu finden.
Nach ihrer Niederlage haben ihr die Teamkollegen gut zugesprochen.
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Jemandem durch beruhigende oder ermutigende Worte helfen, Trost oder Mut zu finden.
Nach ihrer Niederlage haben ihr die Teamkollegen gut zugesprochen.

In einem Gerichtsverfahren oder einer offiziellen Entscheidung jemandem das Recht auf etwas oder den Besitz von etwas geben.
Das Gericht hat der Mutter das alleinige Sorgerecht für die Kinder zugesprochen.

Essen oder Trinken mit Genuss und oft in größerer Menge konsumieren. Wird häufig für Alkohol oder gutes Essen verwendet.
Auf der Feier hat er dem Wein reichlich zugesprochen.
„Zusprechen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Seine Freunde sprachen ihm nach der Prüfung gut zu.
In allen Bedeutungen von „zusprechen“ steht die Person oder die Sache, die etwas empfängt, im Dativ. Man spricht „jemandem“ Mut zu, „jemandem“ ein Recht zu oder „einer Sache“ (z.B. dem Essen) zu.
Der Trainer sprach dem Spieler vor dem Spiel Mut zu.
Der Kontext verrät die Bedeutung: Geht es um Gefühle wie „Mut“ oder „Trost“, ist die emotionale Unterstützung gemeint. Juristische Begriffe wie „Sorgerecht“ oder „Anspruch“ deuten auf eine offizielle Entscheidung hin. Geht es um Essen oder Trinken, ist der genussvolle Konsum gemeint.
Sie versuchte, dem weinenden Kind Trost zuzusprechen.
In der Bedeutung „Essen oder Trinken genießen“ wird „zusprechen“ oft in einem leicht gehobenen oder ironischen Stil verwendet. Es ist eine etwas formellere Umschreibung für „viel essen“ oder „viel trinken“.
Mein Onkel hat dem Rotwein gestern Abend sehr zugesprochen.
Beide Wörter können bedeuten, dass jemand ein Recht oder einen Vorteil erhält. Einräumen betont das Gewähren durch eine dazu berechtigte Person oder Stelle, während zusprechen stärker eine offizielle Entscheidung zugunsten jemandes Anspruchs bezeichnet. Verwende einräumen bei einer gewährten Möglichkeit und zusprechen bei einer bestätigenden Entscheidung.

Das Gericht sprach der Klägerin den geforderten Betrag zu.
Der Verein räumte den Mitgliedern das Recht auf kostenlose Beratung ein.