
tun
Eine Handlung ausführen oder eine Tätigkeit verrichten. Es ist ein sehr allgemeines Verb für Aktivität.
Was tust du gerade?
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Eine Handlung ausführen oder eine Tätigkeit verrichten. Es ist ein sehr allgemeines Verb für Aktivität.
Was tust du gerade?

Etwas an einen bestimmten Ort legen, stellen oder geben. Wird oft umgangssprachlich verwendet.
Tu mal den Zucker in den Kaffee.

In einer Beziehung zu etwas oder jemandem stehen; mit etwas beschäftigt oder befasst sein.
Seine schlechte Laune hat nichts mit dir zu tun.

Sich verstellen oder vorgeben, dass etwas der Fall ist, obwohl es nicht wahr ist.
Er tat so, als ob er mich nicht gesehen hätte.

Eine feste Wendung, um Bedauern oder eine Entschuldigung auszudrücken.
Es tut mir leid, dass ich zu spät bin.

Schmerzen verursachen, entweder körperlich oder emotional.
Pass auf, dass du dir nicht weh tust.

Sich positiv auf jemanden oder etwas auswirken; wohltuend sein.
Ein Spaziergang an der frischen Luft wird dir guttun.

Drückt aus, dass eine Aufgabe oder Arbeit erledigt werden muss.
Im Garten gibt es heute noch viel zu tun.
Ein typischer Fehler ist, „tun“ wie das englische „to do“ zu verwenden. Für viele Aktivitäten wie „Sport machen“ oder „Hausaufgaben machen“ gibt es im Deutschen spezifischere Verben, die bevorzugt werden.
Ich muss noch meine Hausaufgaben machen.
Die Verwendung von „tun“ im Sinne von „legen“ oder „stellen“ ist sehr umgangssprachlich. In formellen oder geschriebenen Texten sollte man stattdessen präzisere Verben wie „legen“, „stellen“ oder „geben“ benutzen.
Kannst du bitte die Milch in den Kühlschrank tun?
Die Wendung „mit etwas/jemandem zu tun haben“ ist fest. Sie wird immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet.
Ich will mit dieser Sache nichts zu tun haben.
Die Konstruktion „so tun, als ob ...“ leitet einen Nebensatz ein, der beschreibt, was nur vorgetäuscht wird. Das Verb in diesem Nebensatz steht oft im Konjunktiv II.
Sie tut so, als ob sie alles wüsste.
In der Wendung „es tut mir leid“ steht die Person, die Bedauern empfindet, immer im Dativ (mir, dir, ihm, ihr, uns, euch, ihnen).
Es tut uns sehr leid, dass wir den Termin absagen müssen.
Auch das Verb „weh tun“ wird mit dem Dativ verwendet, um die Person zu benennen, die Schmerz empfindet. Das, was schmerzt, ist das Subjekt des Satzes.
Mein Rücken tut mir heute weh.
Wie bei „leid tun“ und „weh tun“ wird auch bei „gut tun“ die Person, die das positive Gefühl hat, in den Dativ gesetzt.
Eine Tasse Tee wird dir guttun.
Der Ausdruck „es gibt viel zu tun“ oder „es ist viel zu tun“ beschreibt, dass Arbeit ansteht. Es ist eine häufige Konstruktion, um Notwendigkeit auszudrücken.
Vor der Feier ist noch einiges zu tun.
Machen und tun können beide eine allgemeine Handlung bezeichnen. Machen steht sehr oft bei einer konkret genannten Tätigkeit, während tun besonders bei einer allgemeinen Handlung oder in festen Verbindungen gebraucht wird. Nenne die konkrete Aktivität, passt meist machen; bleibt sie offen, ist tun oft natürlicher.

Gegen den Lärm muss ich etwas tun.
Nach dem Essen mache ich den Abwasch.