die Arbeit
Die berufliche Tätigkeit, für die man bezahlt wird; eine Anstellung oder ein Job.
Nach dem Studium hat sie eine gute Arbeit gefunden.

Arbeit
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Die berufliche Tätigkeit, für die man bezahlt wird; eine Anstellung oder ein Job.
Nach dem Studium hat sie eine gute Arbeit gefunden.

Um den Ort oder die Richtung in Bezug auf den Arbeitsplatz auszudrücken, werden bestimmte Präpositionen verwendet. Man geht „zur Arbeit“ (Richtung), ist aber „bei der Arbeit“ oder „auf der Arbeit“ (Ort).
Ich fahre jeden Morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit.
„Arbeit“ ist ein sehr produktives Grundwort im Deutschen. Es bildet viele zusammengesetzte Nomen, die sich auf die Berufswelt beziehen.
Mein neuer Arbeitsplatz ist nur zehn Minuten von zu Hause entfernt.
„Arbeit“ kann zählbar sein, wenn eine bestimmte Aufgabe oder ein wissenschaftlicher Text gemeint ist. Wenn es um die berufliche Tätigkeit im Allgemeinen oder um Mühe geht, ist das Wort unzählbar und hat keinen Plural.
Ich muss noch zwei Arbeiten für die Universität fertigstellen.
Im Kontext der beruflichen Anstellung wird „Arbeit“ häufig mit bestimmten Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „eine Arbeit suchen“, „eine Arbeit finden“ oder „seine Arbeit verlieren“.
Er sucht seit drei Monaten eine neue Arbeit.
Wenn „Arbeit“ Mühe oder Anstrengung bedeutet, wird es oft mit Verben wie „machen“ oder „kosten“ verwendet. Es wird dann meist von „viel“, „wenig“ oder „keine“ begleitet.
Das Renovieren des Hauses hat uns viel Arbeit gemacht.
Im akademischen Kontext spricht man davon, eine „Arbeit zu schreiben“, „abzugeben“ oder „zu präsentieren“. Oft wird der Typ der Arbeit direkt genannt.
Sie muss ihre Hausarbeit bis nächste Woche abgeben.
„die Arbeit“ und „die Stelle“ können beide mit dem Berufsleben zu tun haben. „die Arbeit“ meint oft die berufliche Tätigkeit allgemein: Man geht zur Arbeit oder hat viel Arbeit. „die Stelle“ meint genauer eine bestimmte Position bei einem Arbeitgeber, besonders wenn man sie sucht, bekommt oder verliert. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide manchmal wie „Job“ wirken. Praktisch gilt: Für den Alltag und die Tätigkeit sagt man eher „Arbeit“, für eine konkrete freie oder neue Position eher „Stelle“.

Nach der Arbeit kauft Anna noch Brot für das Abendessen.
Mein Freund bewirbt sich am Montag auf eine Stelle in einer großen Firma.