
machen
Eine Tätigkeit ausführen oder eine Handlung vollziehen. Es ist ein sehr allgemeines Verb für viele Arten von Aktivitäten.
Was machst du am Wochenende?
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Eine Tätigkeit ausführen oder eine Handlung vollziehen. Es ist ein sehr allgemeines Verb für viele Arten von Aktivitäten.
Was machst du am Wochenende?

Etwas herstellen, anfertigen oder erzeugen.
Meine Oma macht die beste Marmelade.

Verursachen, dass jemand oder etwas in einen bestimmten Zustand gerät oder ein bestimmtes Gefühl hat.
Der Lärm macht mich ganz nervös.

Etwas säubern, aufräumen oder in Ordnung bringen.
Ich muss noch schnell das Bad machen, bevor die Gäste kommen.

In der Mathematik oder bei Geldbeträgen „ergeben“ oder „betragen“.
Fünf mal fünf macht fünfundzwanzig.

Besorgt sein oder sich um jemanden oder etwas ängstigen.
Mach dir keine Sorgen, es wird alles gut werden.

Losgehen oder eine Reise beginnen.
Wir sollten uns langsam auf den Weg machen, sonst verpassen wir den Zug.

Eine umgangssprachliche Wendung, um auszudrücken, dass etwas kein Problem ist oder nicht schlimm ist.
„Oh, Entschuldigung!“ – „Schon gut, das macht nichts.“

Sich (oft positiv) entwickeln oder Fortschritte zeigen.
Der neue Mitarbeiter macht sich in seinem Job wirklich gut.
Für allgemeine Aktivitäten wird „machen“ oft mit einem Nomen kombiniert. Häufige Verbindungen sind: Hausaufgaben machen, eine Pause machen, Sport machen, einen Ausflug machen.
Lass uns am Nachmittag eine Pause machen.
In der Bedeutung „herstellen“ wird „machen“ oft für alltägliche Dinge verwendet. Typische Kombinationen sind: das Essen machen, Kaffee machen, ein Foto machen, ein Feuer machen.
Wer macht heute das Abendessen?
Um auszudrücken, dass etwas ein Gefühl oder einen Zustand verursacht, wird die Struktur „etwas macht jemanden + Adjektiv“ verwendet. Die Person steht dabei im Akkusativ.
Diese Musik macht mich immer glücklich.
Die Verwendung von „machen“ im Sinne von „aufräumen“ oder „putzen“ (z.B. „das Zimmer machen“) ist sehr umgangssprachlich. In der Schriftsprache würde man eher „sauber machen“ oder „aufräumen“ verwenden.
Kannst du bitte schnell dein Zimmer machen?
Im Sinne von „betragen“ wird „machen“ hauptsächlich in der gesprochenen Sprache für einfache Rechnungen oder beim Bezahlen verwendet. Es klingt informell.
Zwei Kaffee und ein Stück Kuchen, das macht zusammen 8,50 Euro.
Die Wendung „sich Sorgen machen“ ist reflexiv und wird mit der Präposition „um“ und dem Akkusativ verwendet, um zu sagen, worüber man sich sorgt.
Ich mache mir Sorgen um meine kranke Großmutter.
„Sich auf den Weg machen“ ist eine feste, reflexive Wendung und bedeutet „losgehen“ oder „starten“. Sie wird oft verwendet, um den Beginn einer Bewegung oder Reise zu beschreiben.
Es wird dunkel, wir sollten uns auf den Weg nach Hause machen.
„Das macht nichts“ ist eine feste, sehr gebräuchliche Antwort auf eine Entschuldigung. Sie signalisiert, dass die Situation kein Problem darstellt.
„Oh, ich habe dein Glas umgestoßen!“ – „Kein Problem, das macht nichts.“
Das reflexive Verb „sich machen“ beschreibt eine Entwicklung oder einen Fortschritt, oft im beruflichen oder persönlichen Kontext. Es wird meist von einem Adverb wie „gut“ oder „schlecht“ begleitet.
Unser Sohn hat sich in der neuen Schule gut gemacht.
Machen und tun können beide eine allgemeine Handlung bezeichnen. Machen steht sehr oft bei einer konkret genannten Tätigkeit, während tun besonders bei einer allgemeinen Handlung oder in festen Verbindungen gebraucht wird. Nenne die konkrete Aktivität, passt meist machen; bleibt sie offen, ist tun oft natürlicher.

Nach dem Essen mache ich den Abwasch.
Gegen den Lärm muss ich etwas tun.