
überbewerten
Einer Sache, einer Person oder einem Ereignis eine zu hohe Bedeutung, einen zu hohen Wert oder zu viel Wichtigkeit beimessen, als es tatsächlich angemessen wäre.
Du solltest einen einzelnen Fehler im Test nicht überbewerten.
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Einer Sache, einer Person oder einem Ereignis eine zu hohe Bedeutung, einen zu hohen Wert oder zu viel Wichtigkeit beimessen, als es tatsächlich angemessen wäre.
Du solltest einen einzelnen Fehler im Test nicht überbewerten.
Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „über-“ und dem Verb „bewerten“ (einen Wert geben) zusammen. Die Vorsilbe „über-“ bedeutet hier „zu viel“ oder „zu hoch“.
Er neigt dazu, die Bedeutung kleiner Gesten zu überbewerten.
„Überbewerten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „über-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb verbunden und wird nicht ans Satzende gestellt.
Ich glaube, du überbewertest dieses Problem.
Das Verb „überbewerten“ wird immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man überbewertet „etwas“ oder „jemanden“.
Man sollte die erste Reaktion der Kunden nicht überbewerten.
Überschätzen und überbewerten drücken beide eine zu hohe Einschätzung aus. Überschätzen betrifft eher das tatsächliche Ausmaß, etwa wie stark etwas wirkt. Überbewerten bedeutet, dass man einem Faktor bei einer Beurteilung oder Entscheidung zu viel Bedeutung gibt.

Das Team überbewertet den einzelnen Kommentar bei seiner Entscheidung über die Kampagne.
Das Team überschätzt, wie stark ein einzelner Kommentar die Verkaufszahlen beeinflusst.