untermauern
Eine Aussage, eine Theorie oder ein Argument mit Fakten, Beweisen oder Beispielen stützen und bekräftigen.
Der Wissenschaftler konnte seine Hypothese mit neuen Daten untermauern.

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Eine Aussage, eine Theorie oder ein Argument mit Fakten, Beweisen oder Beispielen stützen und bekräftigen.
Der Wissenschaftler konnte seine Hypothese mit neuen Daten untermauern.

„Untermauern“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „unter-“ bleibt immer mit dem Verb verbunden. Das Partizip II wird ohne „ge-“ gebildet: „hat untermauert“.
Er untermauert seine Argumentation mit Zahlen.
Das Verb kommt von „unter“ und „mauern“. Die wörtliche Bedeutung ist, eine Mauer unter etwas zu bauen, um es zu stützen. Diese Logik überträgt sich auf die figurative Bedeutung: Man gibt einem Argument eine stabile Basis.
Die Experten untermauern ihre Warnung mit aktuellen Studien.
In der figurativen Bedeutung wird „untermauern“ oft mit abstrakten Nomen wie „Argument“, „These“, „Behauptung“ oder „Forderung“ verwendet. Man untermauert etwas typischerweise „mit Fakten“, „durch Beweise“ oder „mit Beispielen“.
Die Anklage konnte den Vorwurf nicht mit Beweisen untermauern.
Die wörtliche Bedeutung, ein Gebäude zu verstärken, gehört zur Fachsprache des Bauwesens und der Architektur. Im Alltag wird man diese Verwendung nur selten hören oder lesen.
Das Fundament des alten Turms musste dringend untermauert werden.
„bestätigen“ und „untermauern“ können beide eine Aussage stärker machen. „bestätigen“ benutzt man, wenn etwas als richtig oder wahr gesagt wird, zum Beispiel ein Termin, eine Information oder ein Eindruck. „untermauern“ passt eher, wenn man eine Aussage mit Fakten, Zahlen oder Beispielen stützt. Man bestätigt also oft direkt die Richtigkeit. Man untermauert eher eine Begründung oder ein Argument.

Der Bericht untermauert die Kritik mit mehreren aktuellen Zahlen.
Die Ärztin bestätigt den Termin für morgen per E-Mail.