das Unterfangen
Ein Plan oder Vorhaben, das als schwierig, aufwendig oder riskant eingeschätzt wird. Das Wort wird meist in einem formellen oder gehobenen Sprachgebrauch verwendet.
Die Besteigung des Mount Everest ist ein gefährliches Unterfangen.

Unterfangen
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Ein Plan oder Vorhaben, das als schwierig, aufwendig oder riskant eingeschätzt wird. Das Wort wird meist in einem formellen oder gehobenen Sprachgebrauch verwendet.
Die Besteigung des Mount Everest ist ein gefährliches Unterfangen.

„Das Unterfangen“ ist ein substantiviertes Verb. Es leitet sich vom seltenen Verb „sich unterfangen“ ab, was so viel wie „etwas Schwieriges wagen“ oder „unternehmen“ bedeutet.
Die Renovierung des alten Hauses war ein größeres Unterfangen als gedacht.
Dieses Wort gehört zur gehobenen Sprache und wird hauptsächlich in formellen oder schriftlichen Kontexten verwendet. Es klingt oft anspruchsvoller und betont die Schwierigkeit eines Vorhabens.
In seiner Rede nannte der Kanzler den Klimaschutz ein gesamtgesellschaftliches Unterfangen.
„Unterfangen“ wird oft mit Adjektiven kombiniert, die die Schwierigkeit betonen, wie „schwierig“, „riskant“, „gewagt“ oder „aussichtslos“. Ein typisches Verb dazu ist „wagen“.
Es ist ein gewagtes Unterfangen, die Firma ohne fremdes Kapital zu gründen.
„das Unternehmen“ und „das Unterfangen“ können beide ein geplantes Vorhaben meinen, besonders wenn es schwierig oder aufwendig ist. „das Unternehmen“ hat aber auch eine sehr häufige andere Bedeutung: eine Firma. Als Vorhaben klingt es eher formell oder etwas gehoben. „das Unterfangen“ meint fast immer ein schwieriges oder riskantes Vorhaben und klingt ebenfalls formell. Im Alltag sagt man oft einfacher „Plan“ oder „Projekt“. Wenn es um eine Firma geht, passt nur „das Unternehmen“, nicht „das Unterfangen“.

Ohne genug Helfer blieb der Umzug in nur einem Tag ein schwieriges Unterfangen.
Das Unternehmen, die alte Scheune selbst zu renovieren, wurde schnell teurer als geplant.