unterwerfen
Jemanden oder ein Volk mit Gewalt unter seine Herrschaft bringen und zur Unterordnung zwingen.
Das Imperium versuchte, alle umliegenden Königreiche zu unterwerfen.

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Jemanden oder ein Volk mit Gewalt unter seine Herrschaft bringen und zur Unterordnung zwingen.
Das Imperium versuchte, alle umliegenden Königreiche zu unterwerfen.

„Unterwerfen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „unter-“ bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Verb verbunden. Das Partizip II lautet „unterworfen“.
Er hat sich den Regeln widerspruchslos unterworfen.
Die reflexive Form „sich unterwerfen“ wird mit einem Dativobjekt verwendet. Man unterwirft sich (Akkusativ) einer Sache (Dativ).
Der Patient musste sich einer komplizierten Operation unterwerfen.
Wenn das Verb nicht reflexiv ist, geht es meist um Macht und Gewalt, wie in der Geschichte. Die reflexive Form „sich unterwerfen“ wird oft in formellen oder bürokratischen Kontexten für Regeln und Prozeduren benutzt.
Die Armee unterwarf die aufständische Stadt.
In der reflexiven Bedeutung wird das Verb oft mit formellen Prozessen kombiniert. Typisch sind: sich einer Prüfung, einer Kontrolle, einer Behandlung oder einem Verfahren unterwerfen.
Alle neuen Mitarbeiter werden einem Sicherheitstraining unterworfen.
„befreien“ und „unterwerfen“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Macht und Freiheit geht. „befreien“ bedeutet, dass jemand aus Gefangenschaft, Zwang oder einer Einschränkung herauskommt. „unterwerfen“ bedeutet dagegen, dass jemand mit Gewalt oder Druck unter die Herrschaft einer anderen Person oder Gruppe gebracht wird. „befreien“ passt also, wenn Freiheit entsteht. „unterwerfen“ passt, wenn Freiheit genommen wird.

Der König wollte das Nachbarvolk mit Gewalt unterwerfen.
Die Helfer konnten den verletzten Fahrer aus dem Auto befreien.