bezwingen
Einen Gegner in einem Kampf, Wettkampf oder einer Auseinandersetzung besiegen.
Die Heimmannschaft konnte den Favoriten überraschend mit 3:1 bezwingen.

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Einen Gegner in einem Kampf, Wettkampf oder einer Auseinandersetzung besiegen.
Die Heimmannschaft konnte den Favoriten überraschend mit 3:1 bezwingen.

„Bezwingen“ ist ein untrennbares Verb, das von „zwingen“ (zwingen) abstammt. Die Vorsilbe „be-“ verstärkt die Bedeutung zu „vollständig besiegen“ oder „erfolgreich meistern“.
Die Mannschaft hat den amtierenden Meister bezwungen.
„Bezwingen“ ist ein starkes und eher gehobenes Wort. Man verwendet es für große Herausforderungen und bedeutende Siege, nicht für alltägliche oder kleine Erfolge.
Es war ein langer Kampf, aber am Ende konnte er seine Krankheit bezwingen.
Besonders häufig wird „bezwingen“ im Kontext von Natur und Sport verwendet, um das Meistern einer großen Schwierigkeit auszudrücken. Typisch sind „einen Berg bezwingen“ oder „einen Gipfel bezwingen“.
Die Bergsteigergruppe wollte den höchsten Gipfel des Kontinents bezwingen.
In der Bedeutung „sich beherrschen“ wird das Verb immer reflexiv gebraucht: „sich bezwingen“. Oft folgt eine Konstruktion mit „um nicht zu“ oder „nicht zu“, die beschreibt, welcher Impuls unterdrückt wird.
Sie musste sich bezwingen, um nicht wütend zu antworten.
„verlieren“ und „bezwingen“ stehen im Kontext von Kampf, Spiel oder Wettkampf im Gegensatz. Wer verliert, gewinnt nicht und unterliegt dem Gegner. Wer jemanden bezwingt, besiegt diesen Gegner. „Bezwingen“ klingt stärker und oft etwas formeller als „besiegen“. Es passt besonders, wenn der Sieg schwierig war oder der Gegner stark war. Der einfache Gegensatz ist: Eine Seite verliert, die andere Seite bezwingt den Gegner.

Im letzten Spiel bezwingt die Mannschaft den starken Gegner.
Anna verliert das Finale knapp mit einem Punkt Unterschied.