sich verabreden
Einen Termin oder ein Treffen mit jemandem vereinbaren.
Wir haben uns für morgen Abend im Kino verabredet.

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Einen Termin oder ein Treffen mit jemandem vereinbaren.
Wir haben uns für morgen Abend im Kino verabredet.

Das Verb „verabreden“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verb „abreden“ verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Sie verabredete ein Treffen mit ihrer Chefin.
Ob das Verb reflexiv („sich verabreden“) oder nicht-reflexiv („verabreden“) verwendet wird, zeigt die genaue Bedeutung an. Mit „sich“ geht es um das Vereinbaren eines Treffens zwischen Personen. Ohne „sich“ geht es um das Vereinbaren einer Sache oder eines Plans.
Wir haben uns auf einen Kaffee verabredet.
Wenn Sie ein Treffen vereinbaren, ist das Verb reflexiv: „sich verabreden“. Die Person, mit der man sich trifft, wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ angeschlossen.
Ich habe mich mit einem alten Freund zum Mittagessen verabredet.
Wenn etwas vereinbart wird (z.B. ein Plan oder ein Signal), wird „verabreden“ transitiv mit einem Akkusativobjekt oder einem Nebensatz mit „dass“ oder „ob“ verwendet.
Die Spione hatten ein geheimes Zeichen verabredet.
„beschließen“ und „verabreden“ können beide bedeuten, dass mehrere Personen sich auf etwas einigen. „beschließen“ klingt aber oft offizieller und passt gut zu Gruppen, Vereinen, Parlamenten oder Sitzungen. Dabei geht es meist um eine Entscheidung nach Beratung. „verabreden“ ist persönlicher und betont eher die gemeinsame Absprache. Wenn zwei Personen etwas miteinander festlegen, klingt „verabreden“ natürlicher; wenn ein Gremium eine Entscheidung trifft, passt „beschließen“ besser.

Tom und Lisa verabreden, dass sie sich vor dem Kino treffen.
Der Stadtrat beschließt nächste Woche den neuen Plan für den Marktplatz.