ausmachen
Ein Gerät, eine Lichtquelle oder ein Feuer ausschalten, sodass es nicht mehr funktioniert oder brennt.
Bitte mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.

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Ein Gerät, eine Lichtquelle oder ein Feuer ausschalten, sodass es nicht mehr funktioniert oder brennt.
Bitte mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.

„Ausmachen" ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus" steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu" bleibt das Verb zusammen.
Er macht den Fernseher immer sofort aus.
In der Bedeutung „ausschalten" wird „ausmachen" typischerweise mit Geräten, Lichtquellen oder Feuer verwendet. Häufige Objekte sind: das Licht, das Radio, der Computer, die Heizung, eine Kerze.
Hast du die Kaffeemaschine ausgemacht, bevor wir gegangen sind?
In der Bedeutung „einen Teil bilden" folgt das Verb oft dem Muster „[Teil] macht [Ganzes/Betrag] aus". Der Teil ist das Subjekt, das Ganze oder der Betrag ist das Akkusativobjekt.
Die Personalkosten machen den größten Teil der Ausgaben aus.
Wenn etwas stört, verwendet man die Struktur „etwas macht [Person im Dativ] etwas aus". Besonders häufig ist die Frage „Macht es Ihnen/dir etwas aus, wenn ...?"
Der Lärm von der Baustelle macht mir gar nichts aus.
In der Bedeutung „vereinbaren" wird „ausmachen" oft mit Dingen kombiniert, die man plant. Typisch sind: einen Termin ausmachen, einen Treffpunkt ausmachen, einen Preis ausmachen.
Können wir für nächste Woche einen neuen Termin ausmachen?
In der Bedeutung „erkennen" wird „ausmachen" oft verwendet, wenn die Wahrnehmung schwierig ist, zum Beispiel wegen Dunkelheit, Nebel oder großer Entfernung.
In der Ferne konnte man ein kleines Licht ausmachen.
Die Wendung „etwas unter sich ausmachen" bedeutet, dass eine Gruppe etwas ohne Einmischung von außen klärt. Das Reflexivpronomen „sich" wird an die Personen angepasst.
Das ist euer Streit, das müsst ihr unter euch ausmachen.
„erkennen“ und „ausmachen“ können beide bedeuten, dass man jemanden oder etwas sieht und identifiziert. „erkennen“ ist allgemeiner und sehr üblich: Man erkennt eine Person, einen Gegenstand oder ein Zeichen. „ausmachen“ passt besonders, wenn etwas schwer zu sehen ist, zum Beispiel in der Ferne, im Dunkeln oder bei schlechtem Wetter. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei undeutlicher Sicht möglich sind. „ausmachen“ betont aber stärker die Mühe beim Sehen; „erkennen“ betont stärker das Identifizieren.

Am Horizont kann man schon die Lichter der Stadt ausmachen.
Auf dem Bildschirm erkenne ich das Nummernschild nur kurz.