
ausmachen
Ein Gerät, eine Lichtquelle oder ein Feuer ausschalten, sodass es nicht mehr funktioniert oder brennt.
Bitte mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.
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Ein Gerät, eine Lichtquelle oder ein Feuer ausschalten, sodass es nicht mehr funktioniert oder brennt.
Bitte mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.

Einen bestimmten Teil eines Ganzen bilden oder einen bestimmten Betrag ergeben.
Touristen machen einen großen Teil der Kundschaft aus.

Für jemanden ein Problem oder eine Störung darstellen; jemanden stören.
Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich das Fenster öffne?

Etwas vereinbaren oder absprechen.
Wir hatten doch ausgemacht, dass du heute den Müll rausbringst.

Jemanden oder etwas erkennen, entdecken oder identifizieren, oft aus einer Entfernung oder unter schwierigen Bedingungen.
Im dichten Nebel konnte ich kaum die Umrisse des Hauses ausmachen.

Eine Angelegenheit oder einen Streit direkt zwischen den beteiligten Personen klären, ohne andere einzubeziehen.
Das ist eine private Sache, das müssen die beiden unter sich ausmachen.
„Ausmachen" ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus" steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu" bleibt das Verb zusammen.
Er macht den Fernseher immer sofort aus.
In der Bedeutung „ausschalten" wird „ausmachen" typischerweise mit Geräten, Lichtquellen oder Feuer verwendet. Häufige Objekte sind: das Licht, das Radio, der Computer, die Heizung, eine Kerze.
Hast du die Kaffeemaschine ausgemacht, bevor wir gegangen sind?
In der Bedeutung „einen Teil bilden" folgt das Verb oft dem Muster „[Teil] macht [Ganzes/Betrag] aus". Der Teil ist das Subjekt, das Ganze oder der Betrag ist das Akkusativobjekt.
Die Personalkosten machen den größten Teil der Ausgaben aus.
Wenn etwas stört, verwendet man die Struktur „etwas macht [Person im Dativ] etwas aus". Besonders häufig ist die Frage „Macht es Ihnen/dir etwas aus, wenn ...?"
Der Lärm von der Baustelle macht mir gar nichts aus.
In der Bedeutung „vereinbaren" wird „ausmachen" oft mit Dingen kombiniert, die man plant. Typisch sind: einen Termin ausmachen, einen Treffpunkt ausmachen, einen Preis ausmachen.
Können wir für nächste Woche einen neuen Termin ausmachen?
In der Bedeutung „erkennen" wird „ausmachen" oft verwendet, wenn die Wahrnehmung schwierig ist, zum Beispiel wegen Dunkelheit, Nebel oder großer Entfernung.
In der Ferne konnte man ein kleines Licht ausmachen.
Die Wendung „etwas unter sich ausmachen" bedeutet, dass eine Gruppe etwas ohne Einmischung von außen klärt. Das Reflexivpronomen „sich" wird an die Personen angepasst.
Das ist euer Streit, das müsst ihr unter euch ausmachen.
Beide Konstruktionen beziehen sich auf die Wirkung einer Sache auf eine Person. Etwas bedeutet jemandem viel, wenn es persönlichen oder emotionalen Wert hat; etwas macht jemandem viel aus, wenn es als Problem oder Störung belastet. Wähle das Wort nach dieser Wirkung.

Die laute Musik meiner Kollegin macht mir bei diesem Projekt viel aus.
Die Unterstützung meiner Kollegin bedeutet mir bei diesem Projekt viel.