
verdammt
Umgangssprachliches Verstärkungswort, das als Adverb im Sinne von „sehr“ oder „extrem“ verwendet wird, um eine Eigenschaft oder ein Gefühl zu betonen.
Das war ein verdammt gutes Konzert!
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Umgangssprachliches Verstärkungswort, das als Adverb im Sinne von „sehr“ oder „extrem“ verwendet wird, um eine Eigenschaft oder ein Gefühl zu betonen.
Das war ein verdammt gutes Konzert!

Wird als Adjektiv oder Ausruf benutzt, um Ärger, Frustration oder starke Ablehnung auszudrücken.
Dieser verdammte Drucker funktioniert schon wieder nicht.

Im religiösen oder mythologischen Kontext: zur ewigen Strafe in der Hölle verurteilt.
Der Legende nach ist seine Seele auf ewig verdammt.
„Verdammt“ ist ein umgangssprachliches Kraftwort. In formellen Situationen, im Beruf oder in höflichen Gesprächen sollte es unbedingt vermieden werden, da es als unhöflich oder vulgär empfunden werden kann.
Ich habe den verdammten Schlüssel schon wieder verloren!
„Verdammt“ ist die Partizip-II-Form des Verbs „verdammen“. Dieses Verb bedeutet, jemanden zu einer Strafe zu verurteilen, was die ursprüngliche religiöse Bedeutung erklärt.
Der Priester predigte über die Sünder, die verdammt werden.
Die Funktion im Satz verrät die Bedeutung. Als Verstärkungswort steht es vor einem Adjektiv („verdammt schnell“). Als Ausdruck von Ärger steht es vor einem Nomen („der verdammte Lärm“) oder allein als Ausruf.
Es ist verdammt kalt heute.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „sehr“ wird „verdammt“ wie ein Adverb benutzt und steht direkt vor dem Adjektiv oder Adverb, das es verstärken soll.
Sie kann verdammt gut Klavier spielen.
„Verdammt“ und „wahnsinnig“ können beide eine Eigenschaft stark steigern. „Wahnsinnig“ wirkt dabei wie eine umgangssprachliche Übertreibung, während „verdammt“ zusätzlich einen derben, fluchähnlichen Ton hat. In einer weniger groben Äußerung passt daher eher „wahnsinnig“.

Das Essen hier ist verdammt lecker.
Das Essen hier ist wahnsinnig lecker.