
wahnsinnig
Umgangssprachlich als Adverb zur Verstärkung: sehr, extrem, unglaublich.
Das Essen in diesem Restaurant ist wahnsinnig lecker.
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Umgangssprachlich als Adverb zur Verstärkung: sehr, extrem, unglaublich.
Das Essen in diesem Restaurant ist wahnsinnig lecker.

Völlig unvernünftig, absurd oder verrückt.
Es ist eine wahnsinnige Idee, bei diesem Wetter in den Bergen zu wandern.

Im Zustand des Wahnsinns; psychisch schwer krank. Diese Bedeutung ist heute seltener und eher formell oder literarisch.
Die ständige Folter machte den Gefangenen wahnsinnig.
Das Wort setzt sich aus „Wahn“ (eine falsche, irrationale Vorstellung) und „Sinn“ zusammen. „Wahnsinnig“ beschreibt also ursprünglich einen Zustand, in dem der Verstand oder die Sinne getrübt sind.
Der Lärm in der Fabrik war so laut, er machte einen fast wahnsinnig.
In der Umgangssprache wird „wahnsinnig“ sehr häufig als Adverb benutzt, um ein Adjektiv oder Verb zu verstärken. Es bedeutet dann einfach „sehr“ oder „extrem“.
Ich habe mich wahnsinnig über das Geschenk gefreut.
Wenn „wahnsinnig“ ein Nomen beschreibt, bedeutet es „verrückt“ oder „absurd“. Typische Kombinationen sind „eine wahnsinnige Idee“, „ein wahnsinniger Plan“ oder „ein wahnsinniges Glück“.
Er hatte wahnsinniges Glück, dass er den Zug noch erwischt hat.
Die ursprüngliche Bedeutung „psychisch krank“ wird heute im Alltag kaum noch verwendet. Man findet sie vor allem in älterer Literatur oder in einem sehr formellen, medizinischen Kontext.
In der Novelle wird die Hauptfigur langsam wahnsinnig.
„Verdammt“ und „wahnsinnig“ können beide eine Eigenschaft stark steigern. „Wahnsinnig“ wirkt dabei wie eine umgangssprachliche Übertreibung, während „verdammt“ zusätzlich einen derben, fluchähnlichen Ton hat. In einer weniger groben Äußerung passt daher eher „wahnsinnig“.

Das Essen hier ist wahnsinnig lecker.
Das Essen hier ist verdammt lecker.