jemandem etwas verdanken
Jemandem oder etwas für einen positiven Umstand oder Erfolg dankbar sein; etwas Gutes durch jemanden oder etwas erhalten haben.
Seinen schnellen Aufstieg in der Firma verdankt er seinem außergewöhnlichen Engagement.

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Jemandem oder etwas für einen positiven Umstand oder Erfolg dankbar sein; etwas Gutes durch jemanden oder etwas erhalten haben.
Seinen schnellen Aufstieg in der Firma verdankt er seinem außergewöhnlichen Engagement.

„Verdanken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „danken“ verbunden und wird nicht am Satzende platziert.
Ihm verdanke ich meine Rettung.
Dieses Verb erfordert eine feste Satzstruktur: Die Person, der man dankt oder die man verantwortlich macht, steht im Dativ. Die Sache, um die es geht, steht im Akkusativ. Das Muster lautet also: Subjekt + verdankt + Person (Dativ) + Sache (Akkusativ).
Wir verdanken unserem Lehrer (Dativ) sehr viel (Akkusativ).
Ob „verdanken“ positiv (dankbar sein) oder negativ (verantwortlich machen) gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Ist der Umstand negativ, wie ein Fehler oder ein Problem, hat das Wort eine ironische oder anklagende Bedeutung.
Meine guten Noten verdanke ich dem Nachhilfelehrer.
In seiner positiven Bedeutung wird „verdanken“ oft mit großen, wichtigen Dingen kombiniert. Typisch sind: jemandem sein Leben verdanken, den Erfolg verdanken, eine Chance verdanken oder die Karriere verdanken.
Der Patient verdankt dem schnellen Handeln der Ärzte sein Leben.
„danken“ und „verdanken“ haben beide mit Dankbarkeit oder Verantwortung für ein Ergebnis zu tun. „danken“ benutzt man, wenn man einer Person direkt seinen Dank sagt. „verdanken“ benutzt man, wenn man ausdrückt, dass man etwas Gutes durch eine Person oder Sache bekommen hat. Man sagt also „Ich danke dir für deine Hilfe“, aber „Ich verdanke dir meinen Erfolg“. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide oft mit einer helfenden Person verbunden sind. Wichtig ist: „danken“ ist die Handlung des Dankes, „verdanken“ beschreibt die Ursache für ein Ergebnis. Ironisch kann „verdanken“ auch bei etwas Negativem stehen.

Seine gute Note verdankt Tom vor allem dem ruhigen Lernen am Wochenende.
Nach dem Umzug dankt Anna ihren Freunden für die Hilfe.