
vergebens
Beschreibt eine Handlung oder einen Versuch, der ohne Erfolg bleibt und das gewünschte Ziel nicht erreicht.
Wir haben stundenlang nach dem verlorenen Schlüssel gesucht, aber vergebens.
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Beschreibt eine Handlung oder einen Versuch, der ohne Erfolg bleibt und das gewünschte Ziel nicht erreicht.
Wir haben stundenlang nach dem verlorenen Schlüssel gesucht, aber vergebens.
Das Wort „vergebens“ ist mit dem Verb „vergeben“ verwandt. Die ursprüngliche Idee ist, dass eine Mühe oder ein Aufwand „umsonst weggegeben“ wurde und daher keinen Erfolg brachte.
All seine Bemühungen, sie zu überzeugen, waren vergebens.
„Vergebens“ steht oft am Satzanfang oder -ende, um die Erfolglosigkeit zu betonen. Es kann auch direkt nach dem konjugierten Verb stehen.
Vergebens versuchte er, die Tür zu öffnen.
„Vergebens“ wird häufig mit Verben des Versuchens, Wartens oder Suchens kombiniert. Typische Wendungen sind „vergebens warten“, „vergebens suchen“ und „sich vergebens bemühen“.
Ich habe vergebens auf eine Antwort von ihm gewartet.
Das Wort „vergebens“ gehört eher der Schriftsprache oder einem gehobenen Stil an. Es klingt oft etwas formeller oder literarischer.
Die Hoffnung auf eine schnelle Lösung erwies sich als vergebens.
Beide Wörter beschreiben einen Versuch, der das gewünschte Ziel nicht erreicht. „Umsonst“ ist alltagssprachlich und kann ohne klaren Kontext auch „kostenlos“ heißen. „Vergebens“ ist auf den fehlenden Erfolg festgelegt und eignet sich deshalb, wenn diese Bedeutung eindeutig sein soll.

Ich habe lange auf den Bus gewartet, aber ich wartete vergebens.
Ich habe lange auf den Bus gewartet, aber das Warten war umsonst.