verhandeln
Mit jemandem sprechen und diskutieren, um eine Einigung zu erzielen, oft in geschäftlichen oder politischen Zusammenhängen.
Die Gewerkschaften verhandeln mit den Arbeitgebern über höhere Löhne.

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Mit jemandem sprechen und diskutieren, um eine Einigung zu erzielen, oft in geschäftlichen oder politischen Zusammenhängen.
Die Gewerkschaften verhandeln mit den Arbeitgebern über höhere Löhne.

Beim Verhandeln ist es wichtig, die richtigen Präpositionen zu verwenden: Man verhandelt „mit“ jemandem (Dativ) „über“ ein Thema (Akkusativ).
Wir verhandeln mit dem Kunden über den Preis.
Der Kontext zeigt die genaue Bedeutung: „mit Partnern“ oder „über Preise“ deutet auf Verhandlungen hin. „Vor Gericht“ verweist auf einen Rechtsfall. „An der Börse“ signalisiert den Handel mit Wertpapieren.
Der Mordfall wird ab Montag vor dem Landgericht verhandelt.
„Verhandeln“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ wird nie vom Stamm „handeln“ getrennt, auch nicht im Hauptsatz.
Morgen verhandelt er die Vertragsdetails mit der neuen Firma.
Im Finanzkontext wird „verhandeln“ oft im Passiv verwendet, um zu beschreiben, dass Waren oder Wertpapiere gehandelt werden. Das Subjekt ist dann die Ware selbst.
Gold wird an den internationalen Märkten in US-Dollar verhandelt.
„handeln“ und „verhandeln“ können beide mit Kaufen, Verkaufen und Preisen zu tun haben. „Handeln“ bedeutet, Waren zu kaufen und zu verkaufen. Es kann auch heißen, dass man über einen Preis feilscht. „Verhandeln“ bedeutet, mit anderen zu sprechen, bis man eine Einigung findet, zum Beispiel über einen Vertrag, einen Preis oder Bedingungen. Im Finanzkontext kann „verhandeln“ auch für den Handel mit Wertpapieren stehen. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide bei Geschäften vorkommen. Als einfache Orientierung: „handeln“ ist eher kaufen und verkaufen; „verhandeln“ ist eher sprechen und eine Lösung suchen.

Wir verhandeln noch über den Preis, bevor wir den Vertrag unterschreiben.
Auf dem Markt handelt Mehmet mit alten Büchern und kleinen Möbeln.