
sich verkleiden
Seine Kleidung und sein Aussehen so verändern, dass man eine andere Person oder Figur darstellt, oft zum Spaß bei Festen wie Karneval oder Halloween.
Die Kinder haben sich zu Karneval als Piraten verkleidet.
Loading your saved state.

Seine Kleidung und sein Aussehen so verändern, dass man eine andere Person oder Figur darstellt, oft zum Spaß bei Festen wie Karneval oder Halloween.
Die Kinder haben sich zu Karneval als Piraten verkleidet.

Eine Oberfläche, zum Beispiel eine Wand, eine Decke oder eine Fassade, mit einem anderen Material (wie Holz oder Platten) bedecken, um sie zu schützen oder zu verschönern.
Wir wollen die alte Decke mit Holzpaneelen verkleiden.
Die Bedeutung des Verbs ändert sich mit der Grammatik. „Sich verkleiden“ ist reflexiv und bedeutet, ein Kostüm zu tragen. „Etwas verkleiden“ ist transitiv und bedeutet, eine Oberfläche zu bedecken.
Er verkleidet sich jedes Jahr als Clown.
„Verkleiden“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Stamm „kleiden“ verbunden.
Sie hat sich für die Party toll verkleidet.
Wenn man sagen möchte, welches Kostüm jemand trägt, benutzt man die feste Struktur „sich verkleiden als“ + Nomen im Nominativ. Typische Anlässe sind Karneval, Fasching oder Halloween.
Mein Sohn möchte sich dieses Jahr als Superheld verkleiden.
Wenn man eine Oberfläche verkleidet, wird das verwendete Material mit der Präposition „mit“ (+ Dativ) angegeben.
Wir haben die unschöne Mauer mit Efeu verkleidet.
Beide Verben können bedeuten, dass eine Oberfläche mit einem Material bedeckt wird. „Verkleiden“ ist dafür im allgemeinen Sprachgebrauch üblich. „Bekleiden“ ist ebenfalls möglich, wirkt bei Oberflächen aber formeller und eher technisch. Verwende meist „verkleiden“ und „bekleiden“, wenn der sachlich-technische Stil passt.

Die Fachfirma verkleidete die Innenwand des Gebäudes mit dekorativen Platten.
Die Fachfirma bekleidete die Innenwand des Gebäudes mit schützenden Platten.