sich verrechnen
Beim Rechnen einen Fehler machen, sodass das Ergebnis falsch ist.
Entschuldigung, ich habe mich verrechnet, die Summe ist 15 Euro, nicht 14.

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Beim Rechnen einen Fehler machen, sodass das Ergebnis falsch ist.
Entschuldigung, ich habe mich verrechnet, die Summe ist 15 Euro, nicht 14.

„Verrechnen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt immer mit dem Stamm „rechnen“ verbunden. Sie deutet oft an, dass etwas falsch gemacht wird (sich verrechnen) oder eine Transaktion abgeschlossen wird.
Ich glaube, der Kassierer hat sich verrechnet.
In der Bedeutung „einen Rechenfehler machen“ muss das Verb immer reflexiv verwendet werden: „sich verrechnen“. Das Subjekt des Satzes ist die Person, die den Fehler macht.
Pass auf, dass du dich bei der Addition nicht verrechnest.
Wenn man Beträge gegeneinander aufrechnet, wird die Struktur „etwas (Akkusativ) mit etwas (Dativ) verrechnen“ verwendet. Dies ist typisch für finanzielle oder geschäftliche Kontexte.
Das Pfand für die Flaschen können wir direkt mit Ihrem Einkauf verrechnen.
Die Bedeutung „etwas in Rechnung stellen“ ist vor allem in Österreich und Süddeutschland gebräuchlich. In anderen Teilen Deutschlands würde man eher „berechnen“ oder „in Rechnung stellen“ sagen.
Der Elektriker hat mir für die Anfahrt 50 Euro verrechnet.
„rechnen“ und „sich verrechnen“ können leicht verwechselt werden, weil beide mit Zahlen und Ergebnissen zu tun haben. „rechnen“ bedeutet einfach, dass man eine mathematische Aufgabe löst oder etwas ausrechnet. Das Ergebnis kann richtig oder falsch sein. „sich verrechnen“ bedeutet dagegen, dass man beim Rechnen einen Fehler macht. Das Wort ist reflexiv: Man sagt „ich habe mich verrechnet“. Wenn du nur die Tätigkeit meinst, nimm „rechnen“. Wenn du den Fehler meinst, nimm „sich verrechnen“.

Bei der Rechnung hat sich Tom verrechnet und zehn Euro zu wenig bezahlt.
Im Kopf rechne ich kurz aus, wie viel der Einkauf kostet.