
verschütten
Eine Flüssigkeit oder eine schüttbare Substanz wie Zucker unabsichtlich aus einem Behälter auslaufen oder herausfallen lassen.
Ich habe aus Versehen den Kaffee auf dem Teppich verschüttet.
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Eine Flüssigkeit oder eine schüttbare Substanz wie Zucker unabsichtlich aus einem Behälter auslaufen oder herausfallen lassen.
Ich habe aus Versehen den Kaffee auf dem Teppich verschüttet.

Jemanden oder etwas unter einer großen Menge an Material wie Erde, Schutt oder Schnee begraben, meist infolge eines Unfalls wie eines Erdrutsches oder eines Einsturzes.
Nach dem Lawinenabgang wurden mehrere Skifahrer verschüttet.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „schütten“ (gießen). Die Vorsilbe „ver-“ drückt hier aus, dass etwas falsch gemacht wird oder ein negatives Ergebnis hat – man gießt also aus Versehen.
Sei vorsichtig, dass du die Suppe nicht verschüttest.
„Verschütten“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Stamm verbunden.
Er hat den ganzen Saft auf dem neuen Teppich verschüttet.
Die Bedeutung hängt stark vom Kontext ab. Geht es um Flüssigkeiten oder Pulver im Alltag, bedeutet es „spill“. Geht es um große Mengen an Erde, Schnee oder Schutt bei einem Unglück, bedeutet es „bury“.
Oh nein, ich habe den Zucker verschüttet!
In der Bedeutung „begraben“ wird das Verb fast immer im Passiv verwendet, um das Schicksal der Opfer zu beschreiben. Das Subjekt ist dann die Person, die verschüttet wurde.
Die Bergretter suchen nach den verschütteten Wanderern.
Begraben und verschütten können beide bedeuten, dass Erde, Schutt oder Schnee jemanden vollständig bedeckt. Begraben legt eher eine absichtliche Bestattung oder eine bildliche Verwendung nahe. Verschütten betont dagegen ein unbeabsichtigtes Ereignis, bei dem jemand eingeschlossen wird und Hilfe brauchen kann.

Der Erdrutsch verschüttete den Wanderer unter einer großen Menge Erde.
Die Helfer begruben den Verstorbenen nach der Trauerfeier unter der Erde.