
verstecken
Einen Gegenstand an einen Ort legen, an dem er nicht leicht gefunden werden kann.
Die Kinder haben die Ostereier im ganzen Garten versteckt.
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Einen Gegenstand an einen Ort legen, an dem er nicht leicht gefunden werden kann.
Die Kinder haben die Ostereier im ganzen Garten versteckt.

Sich selbst an einen Ort begeben, um von anderen nicht gesehen oder gefunden zu werden.
Die Katze hat sich unter dem Bett versteckt.

Etwas Immaterielles wie Gefühle, Absichten oder Informationen geheim halten und nicht zeigen.
Er versuchte, seine Enttäuschung hinter einem Lächeln zu verstecken.
„Verstecken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Stamm „stecken“ verbunden.
Er hat den Brief schnell in seiner Tasche versteckt.
Der Ort, an dem etwas versteckt wird, steht fast immer mit einer Präposition und dem Dativ. Man fragt „Wo ist es versteckt?“.
Das Kind hat sich hinter dem Sofa versteckt.
Wenn eine Person oder ein Tier sich selbst verbirgt, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich verstecken“. Das dazugehörige Kinderspiel heißt „Verstecken spielen“.
Die Katze hat Angst vor dem Staubsauger und versteckt sich immer.
Man kann nicht nur Gegenstände, sondern auch abstrakte Dinge wie Gefühle, Absichten oder Informationen „verstecken“. Das Objekt ist dann etwas, das man nicht zeigen möchte.
Sie konnte ihre Nervosität vor dem Gespräch kaum verstecken.
Beide Verben bedeuten, dass etwas nicht gesehen oder gefunden werden soll. „Verstecken“ klingt im Alltag und bei einem bestimmten Ort meist natürlicher. „Verbergen“ betont stärker das bewusste Geheimhalten oder Unsichtbarmachen und wirkt oft etwas gehobener; bei Gegenständen sind beide Wörter möglich.

Lena versteckte den Schlüssel unter dem Kissen, damit ihn niemand fand.
Lena verbarg ihre Enttäuschung, damit die anderen sie nicht bemerkten.