verstecken
Einen Gegenstand an einen Ort legen, an dem er nicht leicht gefunden werden kann.
Die Kinder haben die Ostereier im ganzen Garten versteckt.

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Einen Gegenstand an einen Ort legen, an dem er nicht leicht gefunden werden kann.
Die Kinder haben die Ostereier im ganzen Garten versteckt.

„Verstecken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Stamm „stecken“ verbunden.
Er hat den Brief schnell in seiner Tasche versteckt.
Der Ort, an dem etwas versteckt wird, steht fast immer mit einer Präposition und dem Dativ. Man fragt „Wo ist es versteckt?“.
Das Kind hat sich hinter dem Sofa versteckt.
Wenn eine Person oder ein Tier sich selbst verbirgt, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich verstecken“. Das dazugehörige Kinderspiel heißt „Verstecken spielen“.
Die Katze hat Angst vor dem Staubsauger und versteckt sich immer.
Man kann nicht nur Gegenstände, sondern auch abstrakte Dinge wie Gefühle, Absichten oder Informationen „verstecken“. Das Objekt ist dann etwas, das man nicht zeigen möchte.
Sie konnte ihre Nervosität vor dem Gespräch kaum verstecken.
„zeigen“ und „verstecken“ stehen oft im Gegensatz. Mit „zeigen“ macht man etwas sichtbar oder lässt ein Gefühl erkennen. Mit „verstecken“ sorgt man dafür, dass etwas nicht gesehen oder gefunden wird. Das kann ein Gegenstand sein, aber auch ein Gefühl oder eine Information. Praktisch gesagt: Wer etwas zeigt, macht es offen; wer etwas versteckt, hält es vor anderen zurück.

Zu Hause versteckt Tom sein Geld in einer kleinen Dose.
Kannst du mir bitte zeigen, wo der Eingang zur Bibliothek ist?