
verbergen
Einen Gegenstand an einem Ort verstecken, sodass er nicht gesehen oder gefunden werden kann.
Er verbarg den Schlüssel unter der Fußmatte.
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Einen Gegenstand an einem Ort verstecken, sodass er nicht gesehen oder gefunden werden kann.
Er verbarg den Schlüssel unter der Fußmatte.

Ein Gefühl, eine Absicht oder eine Information nicht nach außen zeigen oder geheim halten.
Sie konnte ihre Enttäuschung hinter einem gezwungenen Lächeln kaum verbergen.

Sich selbst an einem Ort verstecken, um nicht von anderen entdeckt zu werden.
Hinter dem dichten Gebüsch verbarg sich der Eingang zu einer Höhle.
„Verbergen“ ist ein untrennbares Verb mit der Vorsilbe „ver-“. Die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb „bergen“ verbunden und wird nicht ans Satzende gestellt.
Er verbirgt etwas vor uns.
Wenn eine Person oder ein Gegenstand sich selbst versteckt, wird das Verb reflexiv verwendet: „sich verbergen“. Verwendet man es ohne „sich“, versteckt das Subjekt eine andere Sache oder ein Gefühl.
Die Katze verbirgt sich unter dem Sofa.
Das Partizip II „verborgen“ wird sehr häufig wie ein Adjektiv verwendet, um etwas als „versteckt“ oder „geheim“ zu beschreiben. Es steht dann vor einem Nomen und wird dekliniert.
Wir entdeckten einen verborgenen Schatz.
Besonders häufig wird „verbergen“ benutzt, um das Geheimhalten von Gefühlen, Absichten oder Informationen auszudrücken. Typische Objekte sind dann „die Wahrheit“, „seine Angst“ oder „die Nervosität“.
Er versuchte, seine Nervosität zu verbergen.
Beide Verben bedeuten, dass etwas nicht gesehen oder gefunden werden soll. „Verstecken“ klingt im Alltag und bei einem bestimmten Ort meist natürlicher. „Verbergen“ betont stärker das bewusste Geheimhalten oder Unsichtbarmachen und wirkt oft etwas gehobener; bei Gegenständen sind beide Wörter möglich.

Lena verbarg ihre Enttäuschung, damit die anderen sie nicht bemerkten.
Lena versteckte den Schlüssel unter dem Kissen, damit ihn niemand fand.