
vorbeifahren an
Mit einem Fahrzeug oder auf andere Weise an einem Ort, einer Person oder einem Objekt vorüberfahren, ohne anzuhalten.
Wir sind gestern an deinem Haus vorbeigefahren, aber du warst nicht da.
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Mit einem Fahrzeug oder auf andere Weise an einem Ort, einer Person oder einem Objekt vorüberfahren, ohne anzuhalten.
Wir sind gestern an deinem Haus vorbeigefahren, aber du warst nicht da.

Umgangssprachlich für einen kurzen, ungeplanten Besuch bei jemandem machen, oft auf dem Weg zu einem anderen Ort.
Ich fahre später noch kurz bei meinen Eltern vorbei, um ihnen die Einkäufe zu bringen.
„Vorbeifahren“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vorbei-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Bus fährt direkt an unserem Büro vorbei.
Da „fahren“ ein Verb der Bewegung ist, wird das Perfekt von „vorbeifahren“ immer mit „sein“ gebildet, nicht mit „haben“.
Ich bin vorhin an der Post vorbeigefahren, aber sie hatte schon zu.
Die Präposition verrät die Bedeutung: „vorbeifahren an“ (+ Dativ) bedeutet, an etwas vorüberzufahren. „Vorbeifahren bei“ (+ Dativ) bedeutet umgangssprachlich, jemanden kurz zu besuchen.
Wir sind an einem schönen alten Schloss vorbeigefahren.
Die Bedeutung „jemanden besuchen“ ist umgangssprachlich. Sie beschreibt einen kurzen, oft spontanen Besuch, weil man sowieso in der Nähe ist.
Wenn ich Zeit habe, fahre ich am Wochenende bei dir vorbei.
Beide Verben können ausdrücken, dass ein Fahrzeug eine Haltestelle ohne Halt hinter sich lässt. „Passieren“ bezeichnet dabei neutral das Vorbeikommen an der Stelle. „Vorbeifahren“ nennt ausdrücklich die Fortbewegung am Ort vorbei und steht typischerweise mit „an“ plus Dativ.

Der Bus fährt an der Haltestelle vorbei, ohne zu halten.
Der Bus passiert die Haltestelle ohne Halt.