
vorbeugen
Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass etwas Unerwünschtes (wie eine Krankheit oder ein Problem) eintritt. Wird mit einem Dativobjekt verwendet.
Um Missverständnissen vorzubeugen, sollten wir alles genau besprechen.
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Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass etwas Unerwünschtes (wie eine Krankheit oder ein Problem) eintritt. Wird mit einem Dativobjekt verwendet.
Um Missverständnissen vorzubeugen, sollten wir alles genau besprechen.

Den Oberkörper nach vorne neigen oder beugen.
Sie musste sich weit vorbeugen, um die Katze unter dem Tisch zu streicheln.
„Vorbeugen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden.
Ein gesunder Lebensstil beugt vielen Krankheiten vor.
Wenn man etwas Unerwünschtem vorbeugt, steht dieses Ding im Dativ. Man beugt „einer Sache“ vor, nicht „eine Sache“.
Durch regelmäßiges Lüften beugen wir Schimmelbildung vor.
Die Bedeutung „den Oberkörper nach vorne neigen“ wird immer reflexiv verwendet. Das Reflexivpronomen (sich, mich, dich etc.) macht klar, dass eine körperliche Bewegung gemeint ist.
Ich musste mich vorbeugen, um die Münze vom Boden aufzuheben.
Häufige Dinge, denen man vorbeugt, sind Krankheiten, Probleme, Missverständnisse oder Gefahren.
Die Polizei ergriff Maßnahmen, um Verbrechen in der Gegend vorzubeugen.
Beide Wörter beziehen sich auf Maßnahmen gegen ein unerwünschtes Ereignis. Vorbeugen beschreibt vorsorgliches Handeln, damit ein Problem möglichst nicht eintritt, und steht mit einem Dativobjekt; verhindern betont das gezielte Ausbleiben des Ereignisses und steht meist mit einem Akkusativobjekt. Vorsorge passt zu vorbeugen, das Ergebnis zu verhindern.

Die Warnschilder beugten einem Unfall an der Kreuzung vor.
Die Warnschilder verhinderten einen Unfall an der Kreuzung.