verhindern
Dafür sorgen, dass etwas Geplantes, Erwartetes oder Befürchtetes nicht geschieht.
Durch schnelles Handeln konnte die Feuerwehr eine Katastrophe verhindern.

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Dafür sorgen, dass etwas Geplantes, Erwartetes oder Befürchtetes nicht geschieht.
Durch schnelles Handeln konnte die Feuerwehr eine Katastrophe verhindern.

„Verhindern“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Stamm „hindern“ verbunden.
Ein Anruf hat verhindert, dass ich pünktlich war.
Nach „verhindern“ steht entweder ein Nomen im Akkusativ oder ein Nebensatz mit „dass“. Beide Strukturen sind sehr gebräuchlich, um auszudrücken, was nicht geschehen soll.
Die Polizei verhinderte eine Eskalation.
„Verhindern“ wird oft in Kontexten verwendet, in denen etwas Negatives abgewendet wird. Typische Kombinationen sind „das Schlimmste verhindern“, „einen Unfall verhindern“ oder „ein Verbrechen verhindern“.
Der schnelle Einsatz der Ärzte konnte das Schlimmste verhindern.
„verhindern“ und „verbieten“ haben beide damit zu tun, dass etwas nicht passiert oder nicht getan wird. Der Unterschied liegt im Weg dorthin: „verbieten“ bedeutet, dass eine Regel, ein Gesetz oder eine Person sagt: Das ist nicht erlaubt. „verhindern“ bedeutet, dass man dafür sorgt, dass etwas wirklich nicht geschieht, zum Beispiel durch Handeln oder durch äußere Umstände. Man kann etwas verbieten, aber es trotzdem nicht verhindern. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beides mit „nicht dürfen“ oder „nicht passieren“ verbunden sein kann. Praktisch gilt: Eine Regel verbietet etwas, eine Handlung oder Situation verhindert etwas.

Die schnelle Reaktion der Nachbarin verhindert einen größeren Schaden.
Der Lehrer verbietet den Kindern, im Flur zu rennen.