
zum Vorschein kommen
Sichtbar werden, auftauchen oder gefunden werden. Dieses Substantiv wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung gebraucht.
Beim Aufräumen des Kellers kam ein altes Tagebuch zum Vorschein.
Vorschein
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Sichtbar werden, auftauchen oder gefunden werden. Dieses Substantiv wird fast ausschließlich in dieser festen Wendung gebraucht.
Beim Aufräumen des Kellers kam ein altes Tagebuch zum Vorschein.
Das Substantiv „Vorschein“ wird fast ausschließlich in der festen Wendung „zum Vorschein kommen“ verwendet, was „sichtbar werden“ oder „auftauchen“ bedeutet.
Als die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein kam, wurde es wärmer.
Da die Wendung das Verb „kommen“ enthält, wird das Perfekt immer mit „sein“ gebildet. Es heißt also „ist zum Vorschein gekommen“.
Bei der Renovierung ist eine alte Zeitung von 1950 zum Vorschein gekommen.
In der Wendung „zum Vorschein kommen“ ist die Sache oder Person, die sichtbar wird, immer das Subjekt des Satzes.
Nach langer Suche kam der verlorene Schlüssel endlich zum Vorschein.
Beide Ausdrücke können beschreiben, dass etwas sichtbar wird. Erscheinen ist allgemein und passt auch ohne vorheriges Verbergen, während „zum Vorschein kommen“ besonders das Sichtbarwerden oder Entdecktwerden von etwas Verborgenem hervorhebt. Für einen versteckten Gegenstand ist daher die feste Wendung besonders passend.

Unter dem alten Teppich kam eine Holztür zum Vorschein.
Am Horizont erschien langsam der erste Lichtstreifen.