wegkommen
Verloren gehen; nicht mehr auffindbar sein.
Mir ist schon wieder ein Handschuh weggekommen.

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Verloren gehen; nicht mehr auffindbar sein.
Mir ist schon wieder ein Handschuh weggekommen.

„Wegkommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weg“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Pass auf, dass dein Schlüssel nicht wegkommt.
Da „kommen“ eine Bewegung oder eine Zustandsänderung beschreibt, wird das Perfekt von „wegkommen“ immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Mein Portemonnaie ist gestern im Bus weggekommen.
Wenn etwas verloren geht, steht die Person, die es verliert, im Dativ. Das verlorene Ding ist das Subjekt des Satzes.
Mir ist mein Lieblingsstift weggekommen.
In dieser Bedeutung ist das Subjekt des Satzes immer ein Fleck, Schmutz oder etwas Unerwünschtes, das entfernt werden soll.
Der Kaffeefleck auf dem Hemd kommt einfach nicht weg.
Die Bedeutung „aus einer Situation herauskommen“ wird fast immer mit einem Adverb wie „gut“, „schlecht“, „billig“ oder „glimpflich“ kombiniert.
Der Autofahrer ist bei dem Unfall mit nur leichten Verletzungen glimpflich weggekommen.
„verschwinden“ und „wegkommen“ können beide bedeuten, dass etwas nicht mehr auffindbar ist oder jemand einen Ort verlässt. Bei Dingen ist „wegkommen“ oft alltagssprachlich: Ein Schlüssel oder ein Zettel ist weggekommen. „verschwinden“ klingt etwas allgemeiner und kann auch plötzliches oder unerklärliches Wegsein betonen. Bei Personen bedeutet „wegkommen“ auch, dass man einen Ort verlassen kann, zum Beispiel von der Arbeit. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide mit Wegsein zu tun haben. Für verlorene Dinge sind beide möglich; für die Möglichkeit zu gehen ist nur „wegkommen“ natürlich.

Vor dem Termin ist der Gast nicht rechtzeitig von der Arbeit weggekommen.
Jans Geld ist in der Schule aus seiner Tasche verschwunden.