wehtun
Körperlichen Schmerz verursachen oder empfinden.
Vorsicht, der Topf ist heiß und tut weh, wenn du ihn anfasst!

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Körperlichen Schmerz verursachen oder empfinden.
Vorsicht, der Topf ist heiß und tut weh, wenn du ihn anfasst!

„Wehtun“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weh“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird es als „weh zu tun“ geschrieben.
Mein Kopf tut schon den ganzen Tag weh.
Die Person, die den Schmerz empfindet, steht immer im Dativ. Das, was den Schmerz verursacht (z.B. ein Körperteil oder eine Handlung), ist das Subjekt des Satzes.
Der Zahn tut mir weh.
Der Kontext macht deutlich, ob körperlicher oder seelischer Schmerz gemeint ist. Körperteile wie „Arm“ oder „Bauch“ deuten auf physischen Schmerz hin, während abstrakte Nomen wie „Kritik“ oder „Trennung“ auf emotionalen Schmerz verweisen.
Nach dem langen Lauf tun meine Beine weh.
Die reflexive Form „sich wehtun“ bedeutet, sich selbst zu verletzen. Das Reflexivpronomen steht im Akkusativ. Wenn man den verletzten Körperteil nennt, steht das Pronomen im Dativ und der Körperteil im Akkusativ.
Das Kind ist hingefallen und hat sich wehgetan.
„treffen“ und „wehtun“ können beide ausdrücken, dass etwas für jemanden schmerzhaft ist. „wehtun“ nennt den Schmerz direkt: körperlich, zum Beispiel am Knie, oder seelisch, zum Beispiel durch harte Worte. „treffen“ beschreibt eher die Wirkung auf eine Person: Eine Aussage, Kritik oder ein Ereignis berührt jemanden stark oder verletzt ihn innerlich. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Gefühlen passen können. Wenn du den Schmerz selbst meinst, ist „wehtun“ natürlicher. Wenn du sagen willst, dass etwas jemanden emotional stark erreicht, passt „treffen“ gut.

Clara tut der Fuß weh, weil sie am Wochenende lange gewandert ist.
Seine Kritik hat sie sehr getroffen, obwohl er ruhig gesprochen hat.