
wehtun
Körperlichen Schmerz verursachen oder empfinden.
Vorsicht, der Topf ist heiß und tut weh, wenn du ihn anfasst!
wehtun – tat weh – hat wehgetan
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Körperlichen Schmerz verursachen oder empfinden.
Vorsicht, der Topf ist heiß und tut weh, wenn du ihn anfasst!

Emotionalen oder seelischen Schmerz verursachen; jemandes Gefühle verletzen.
Deine abfällige Bemerkung hat mir wirklich wehgetan.

Sich selbst eine körperliche Verletzung oder Schmerzen zufügen, meist durch einen Unfall.
Pass auf, dass du dir auf dem glatten Boden nicht wehtust.
| ich | tue weh |
|---|---|
| du | tust weh |
| er/sie/es | tut weh |
| wir | tun weh |
| ihr | tut weh |
| sie | tun weh |
| ich | tat weh |
|---|---|
| du | tatest weh tatst weh |
| er/sie/es | tat weh |
| wir | taten weh |
| ihr | tatet weh |
| sie | taten weh |
| ich | habe wehgetan |
|---|---|
| du | hast wehgetan |
| er/sie/es | hat wehgetan |
| wir | haben wehgetan |
| ihr | habt wehgetan |
| sie | haben wehgetan |
| du | tu weh! tue weh! |
|---|---|
| ihr | tut weh! |
| Sie | tun Sie weh! |
| ich | hatte wehgetan |
|---|---|
| du | hattest wehgetan |
| er/sie/es | hatte wehgetan |
| wir | hatten wehgetan |
| ihr | hattet wehgetan |
| sie | hatten wehgetan |
| ich | werde wehtun |
|---|---|
| du | wirst wehtun |
| er/sie/es | wird wehtun |
| wir | werden wehtun |
| ihr | werdet wehtun |
| sie | werden wehtun |
| ich | tue weh |
|---|---|
| du | tuest weh |
| er/sie/es | tue weh |
| wir | tuen weh |
| ihr | tuet weh |
| sie | tuen weh |
Für die indirekte Rede.
| ich | täte weh |
|---|---|
| du | tätest weh |
| er/sie/es | täte weh |
| wir | täten weh |
| ihr | tätet weh |
| sie | täten weh |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | wehtun |
|---|---|
| mit zu | wehzutun |
| Partizip I | wehtuend |
| Partizip II | wehgetan |
„Wehtun“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weh“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird es als „weh zu tun“ geschrieben.
Mein Kopf tut schon den ganzen Tag weh.
Ich versuche, dir nicht weh zu tun.
Die Person, die den Schmerz empfindet, steht immer im Dativ. Das, was den Schmerz verursacht (z.B. ein Körperteil oder eine Handlung), ist das Subjekt des Satzes.
Der Zahn tut mir weh.
Seine Worte haben ihr sehr wehgetan.
Der Kontext macht deutlich, ob körperlicher oder seelischer Schmerz gemeint ist. Körperteile wie „Arm“ oder „Bauch“ deuten auf physischen Schmerz hin, während abstrakte Nomen wie „Kritik“ oder „Trennung“ auf emotionalen Schmerz verweisen.
Nach dem langen Lauf tun meine Beine weh.
Es tut weh, wenn gute Freunde wegziehen.
Die reflexive Form „sich wehtun“ bedeutet, sich selbst zu verletzen. Das Reflexivpronomen steht im Akkusativ. Wenn man den verletzten Körperteil nennt, steht das Pronomen im Dativ und der Körperteil im Akkusativ.
Das Kind ist hingefallen und hat sich wehgetan.
Ich habe mir beim Sport den Fuß wehgetan.
Beide Verben können sich auf körperliche Beschwerden beziehen. Wehtun stellt den empfundenen oder verursachten Schmerz in den Mittelpunkt; verletzen bedeutet, dass ein körperlicher Schaden entstanden ist. Bei bloßem Schmerz passt wehtun, bei einer Wunde oder Schädigung eher verletzen.

Das lange Sitzen auf dem harten Boden tut Lea am Knie weh.
Beim Sturz verletzte sich Lea am Knie, und die Wunde musste verbunden werden.