jemandem etwas antun
Einer Person absichtlich Schaden, Leid oder Unrecht zufügen.
Ich kann nicht glauben, dass er seiner eigenen Familie so etwas antun konnte.

Loading your saved state.
Einer Person absichtlich Schaden, Leid oder Unrecht zufügen.
Ich kann nicht glauben, dass er seiner eigenen Familie so etwas antun konnte.

„Antun“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Was tust du mir da an?
In dieser Bedeutung braucht das Verb immer eine Person im Dativ, der etwas angetan wird. Die Struktur ist: Subjekt (Nom.) + Person (Dat.) + Sache (Akk.) + an.
Er hat seinem Freund großes Unrecht angetan.
Diese Bedeutung existiert nur in der festen Wendung „es hat jemandem (Dativ) etwas (Nominativ) angetan“. Das „es“ ist ein fester Bestandteil der Konstruktion.
Die Musik dieser Band hat es mir sofort angetan.
Diese Bedeutung wird immer reflexiv verwendet: „sich (Dativ) etwas antun“. Das Wort „etwas“ ist dabei ein fester Teil der Wendung und wird nicht näher bestimmt. Die Wendung ist eine Umschreibung und wird als weniger direkt empfunden.
Alle machten sich Sorgen, dass sie sich etwas antun könnte.
„gefallen“ und „antun“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas mag. Sie funktionieren aber unterschiedlich. „gefallen“ ist neutral und sehr allgemein: Etwas gefällt jemandem, wenn er es schön, gut oder angenehm findet. „Es jemandem angetan haben“ bedeutet stärker, dass etwas jemanden besonders fasziniert oder sofort anspricht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit positiver Wirkung zu tun haben. Im Alltag ist „gefallen“ die sichere Wahl. „Angetan haben“ benutzt man, wenn man eine besondere Anziehung oder Begeisterung betonen will.

Die kleine Wohnung mit dem Balkon hat es mir sofort angetan.
Das neue Logo gefällt dem Team sehr gut.