
jemandem etwas antun
Einer Person absichtlich Schaden, Leid oder Unrecht zufügen.
Ich kann nicht glauben, dass er seiner eigenen Familie so etwas antun konnte.
antun – tat an – hat angetan
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Einer Person absichtlich Schaden, Leid oder Unrecht zufügen.
Ich kann nicht glauben, dass er seiner eigenen Familie so etwas antun konnte.

Auf jemanden eine starke Faszination oder Anziehungskraft ausüben; von jemandem sehr gemocht werden.
Dieses kleine, rote Auto hat es mir wirklich angetan.

Eine euphemistische Umschreibung für Selbstmord begehen.
Nach dem schweren Schicksalsschlag hatten die Freunde Angst, er könnte sich etwas antun.
| ich | tue an |
|---|---|
| du | tust an |
| er/sie/es | tut an |
| wir | tun an |
| ihr | tut an |
| sie | tun an |
| ich | tat an |
|---|---|
| du | tatest an tatst an |
| er/sie/es | tat an |
| wir | taten an |
| ihr | tatet an |
| sie | taten an |
| ich | habe angetan |
|---|---|
| du | hast angetan |
| er/sie/es | hat angetan |
| wir | haben angetan |
| ihr | habt angetan |
| sie | haben angetan |
| du | tu an! tue an! |
|---|---|
| ihr | tut an! |
| Sie | tun Sie an! |
| ich | hatte angetan |
|---|---|
| du | hattest angetan |
| er/sie/es | hatte angetan |
| wir | hatten angetan |
| ihr | hattet angetan |
| sie | hatten angetan |
| ich | werde antun |
|---|---|
| du | wirst antun |
| er/sie/es | wird antun |
| wir | werden antun |
| ihr | werdet antun |
| sie | werden antun |
| ich | tue an |
|---|---|
| du | tuest an |
| er/sie/es | tue an |
| wir | tuen an |
| ihr | tuet an |
| sie | tuen an |
Für die indirekte Rede.
| ich | täte an |
|---|---|
| du | tätest an |
| er/sie/es | täte an |
| wir | täten an |
| ihr | tätet an |
| sie | täten an |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | antun |
|---|---|
| mit zu | anzutun |
| Partizip I | antuend |
| Partizip II | angetan |
„Antun“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Was tust du mir da an?
In dieser Bedeutung braucht das Verb immer eine Person im Dativ, der etwas angetan wird. Die Struktur ist: Subjekt (Nom.) + Person (Dat.) + Sache (Akk.) + an.
Er hat seinem Freund großes Unrecht angetan.
Diese Bedeutung existiert nur in der festen Wendung „es hat jemandem (Dativ) etwas (Nominativ) angetan“. Das „es“ ist ein fester Bestandteil der Konstruktion.
Die Musik dieser Band hat es mir sofort angetan.
Diese Bedeutung wird immer reflexiv verwendet: „sich (Dativ) etwas antun“. Das Wort „etwas“ ist dabei ein fester Teil der Wendung und wird nicht näher bestimmt. Die Wendung ist eine Umschreibung und wird als weniger direkt empfunden.
Alle machten sich Sorgen, dass sie sich etwas antun könnte.
Schaden bezeichnet den Nachteil oder die Beeinträchtigung, die einer Person entsteht. Antun bezeichnet dagegen eine konkrete Handlung, durch die jemand einer Person absichtlich Schaden, Leid oder Unrecht zufügt. Für das Ergebnis passt Schaden, für die bewusste schädigende Handlung antun.

Mit dem Betrug tat er ihr bewusst großes Unrecht an.
Durch den Betrug entstand ihr ein großer finanzieller Schaden.