zitieren
Die Worte einer anderen Person oder einen Textabschnitt wörtlich wiedergeben.
In seiner Rede zitierte der Politiker oft aus der Verfassung.

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Die Worte einer anderen Person oder einen Textabschnitt wörtlich wiedergeben.
In seiner Rede zitierte der Politiker oft aus der Verfassung.

Das Verb „zitieren“ braucht meist ein Akkusativobjekt, das angibt, was oder wen man zitiert. Die Quelle, aus der zitiert wird, wird oft mit der Präposition „aus“ und dem Dativ angeschlossen.
Er zitierte einen berühmten Dichter.
Das Verb „zitieren“ gehört eher zur Schriftsprache und zum formellen Sprachgebrauch. Es wird häufig in wissenschaftlichen Arbeiten, im Journalismus und in offiziellen Reden verwendet.
Der Professor zitierte mehrere Studien, um seine These zu stützen.
In der Bedeutung „wörtlich wiedergeben“ wird „zitieren“ oft mit Quellen und Texten kombiniert. Typische Wendungen sind „einen Autor zitieren“, „aus einem Buch zitieren“ oder „eine Studie zitieren“.
Im Aufsatz müssen Sie die Quellen korrekt zitieren.
Die Bedeutung „vorladen“ erkennen Sie am Kontext. Sie wird fast immer zusammen mit Orten wie „Gericht“ oder „Behörde“ verwendet. Die Person, die erscheinen soll, steht im Akkusativ.
Man hat ihn als Zeugen vor das Gericht zitiert.
„zitieren“ und „bemühen“ können beide vorkommen, wenn man sich auf einen Text, ein Beispiel oder ein Zitat stützt. „zitieren“ heißt, fremde Worte wörtlich wiederzugeben. „etwas bemühen“ bedeutet eher, ein Beispiel, einen Vergleich oder ein Zitat zu verwenden, um die eigene Aussage zu stützen. Dabei muss es nicht immer wörtlich sein. Die Wörter können verwechselt werden, weil man ein Zitat sowohl „zitieren“ als auch „bemühen“ kann. „zitieren“ ist genauer für den genauen Wortlaut. „bemühen“ klingt oft formeller und beschreibt mehr die Funktion: Man zieht etwas zur Erklärung oder Begründung heran.

In ihrer Präsentation zitiert Anna einen Satz aus dem Buch.
Um seine Meinung zu erklären, bemüht der Redner ein bekanntes Beispiel aus der Geschichte.