
zitieren
Die Worte einer anderen Person oder einen Textabschnitt wörtlich wiedergeben.
In seiner Rede zitierte der Politiker oft aus der Verfassung.
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Die Worte einer anderen Person oder einen Textabschnitt wörtlich wiedergeben.
In seiner Rede zitierte der Politiker oft aus der Verfassung.

Jemanden offiziell auffordern, vor einer Behörde oder einem Gericht zu erscheinen.
Der Hauptzeuge wurde für nächsten Dienstag vor Gericht zitiert.
Das Verb „zitieren“ braucht meist ein Akkusativobjekt, das angibt, was oder wen man zitiert. Die Quelle, aus der zitiert wird, wird oft mit der Präposition „aus“ und dem Dativ angeschlossen.
Er zitierte einen berühmten Dichter.
Das Verb „zitieren“ gehört eher zur Schriftsprache und zum formellen Sprachgebrauch. Es wird häufig in wissenschaftlichen Arbeiten, im Journalismus und in offiziellen Reden verwendet.
Der Professor zitierte mehrere Studien, um seine These zu stützen.
In der Bedeutung „wörtlich wiedergeben“ wird „zitieren“ oft mit Quellen und Texten kombiniert. Typische Wendungen sind „einen Autor zitieren“, „aus einem Buch zitieren“ oder „eine Studie zitieren“.
Im Aufsatz müssen Sie die Quellen korrekt zitieren.
Die Bedeutung „vorladen“ erkennen Sie am Kontext. Sie wird fast immer zusammen mit Orten wie „Gericht“ oder „Behörde“ verwendet. Die Person, die erscheinen soll, steht im Akkusativ.
Man hat ihn als Zeugen vor das Gericht zitiert.
Beide Wörter können sich auf fremde Worte oder einen Text als Beleg beziehen. „Zitieren“ bedeutet, die Worte genau zu übernehmen, während „anführen“ allgemeiner ein Beispiel, einen Grund oder Beweis nennt und nicht wörtlich sein muss. Für genaue Originalworte passt „zitieren“, für einen genannten Beleg oft „anführen“.

In ihrem Vortrag zitierte Lea genau die Worte der Autorin.
In ihrem Vortrag führte Lea die Studie als Beweis für ihre Meinung an.