
scheu
Zurückhaltend, ängstlich oder unsicher im Umgang mit anderen Menschen.
Das Kind ist Fremden gegenüber sehr scheu und versteckt sich hinter seiner Mutter.
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Zurückhaltend, ängstlich oder unsicher im Umgang mit anderen Menschen.
Das Kind ist Fremden gegenüber sehr scheu und versteckt sich hinter seiner Mutter.

Bezieht sich auf Tiere, die misstrauisch sind und bei Annäherung von Menschen oder bei Gefahr fliehen.
Die Rehe im Wald sind extrem scheu und laufen sofort weg.
Das Adjektiv „scheu“ gehört zur Wortfamilie von „die Scheu“ (die Angst, die Zurückhaltung) und dem Verb „etwas scheuen“ (etwas meiden, vor etwas zurückschrecken).
Er hat keine Scheu, seine Meinung offen zu sagen.
„Scheu“ wird oft mit der Präposition „vor“ und dem Dativ verwendet, um den Grund für die Zurückhaltung oder Angst zu nennen. Man ist „scheu vor“ jemandem oder etwas.
Viele Wildtiere sind scheu vor Menschen.
Das Wort wird sowohl für Menschen als auch für Tiere verwendet. Bei Menschen beschreibt es eine zurückhaltende Persönlichkeit, bei Tieren das natürliche Fluchtverhalten.
Er ist ein eher scheuer Mensch und steht nicht gern im Mittelpunkt.
Schüchtern und scheu können beide eine Person beschreiben, die im Kontakt mit anderen unsicher und zurückhaltend ist. „Schüchtern“ betont eher Verlegenheit, während „scheu“ stärkeres Meiden oder Zurückweichen vor Kontakt nahelegt. Verwende „schüchtern“, wenn jemand gern Kontakt hätte, und „scheu“, wenn er ihm eher ausweicht.

Die scheue Lena wich dem neuen Nachbarn aus und ging schnell ins Haus.
Die schüchterne Lena lächelte den neuen Nachbarn an, sprach ihn aber nicht an.