
schicken
Etwas (z.B. einen Brief, ein Paket) oder jemanden an einen anderen Ort senden oder befördern lassen.
Ich muss heute noch ein Paket an meine Schwester schicken.
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Etwas (z.B. einen Brief, ein Paket) oder jemanden an einen anderen Ort senden oder befördern lassen.
Ich muss heute noch ein Paket an meine Schwester schicken.

Sich so verhalten, wie es die gesellschaftlichen Regeln oder der Anstand erfordern; angemessen oder passend sein. Diese Bedeutung ist eher formell oder veraltet.
Es schickt sich nicht, bei Tisch laut zu telefonieren.

Eine unvermeidbare, oft unangenehme Situation oder ein Schicksal widerwillig akzeptieren und sich damit abfinden.
Er musste sich in sein Schicksal schicken und die Niederlage akzeptieren.
Wenn man jemandem etwas schickt, braucht das Verb „schicken“ meist zwei Objekte: die Person im Dativ und die Sache im Akkusativ. Normalerweise steht die Person vor der Sache.
Ich schicke meiner Oma eine Postkarte aus dem Urlaub.
Die reflexive Form „sich schicken“ bedeutet „sich gehören“ oder „angemessen sein“. Sie wird fast immer in der unpersönlichen Konstruktion „Es schickt sich (nicht), zu...“ verwendet und gilt als formell oder etwas veraltet.
Es schickt sich nicht, während des Essens auf das Handy zu schauen.
Die Wendung „sich in etwas schicken“ ist eine feste reflexive Konstruktion. Sie bedeutet, eine unangenehme, aber unveränderliche Situation zu akzeptieren. Sie wird immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet.
Er musste sich in sein Schicksal schicken und die neue Situation annehmen.
„Schicken“ und „senden“ können beide das Übertragen einer Nachricht oder das Befördern einer Sache bezeichnen. „Schicken“ klingt meist alltäglicher, während „senden“ oft sachlicher oder formeller wirkt. Welche Form passt, hängt auch von der üblichen Verbindung mit dem jeweiligen Inhalt ab.

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