schicken
Etwas (z.B. einen Brief, ein Paket) oder jemanden an einen anderen Ort senden oder befördern lassen.
Ich muss heute noch ein Paket an meine Schwester schicken.

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Etwas (z.B. einen Brief, ein Paket) oder jemanden an einen anderen Ort senden oder befördern lassen.
Ich muss heute noch ein Paket an meine Schwester schicken.

Wenn man jemandem etwas schickt, braucht das Verb „schicken“ meist zwei Objekte: die Person im Dativ und die Sache im Akkusativ. Normalerweise steht die Person vor der Sache.
Ich schicke meiner Oma eine Postkarte aus dem Urlaub.
Die reflexive Form „sich schicken“ bedeutet „sich gehören“ oder „angemessen sein“. Sie wird fast immer in der unpersönlichen Konstruktion „Es schickt sich (nicht), zu...“ verwendet und gilt als formell oder etwas veraltet.
Es schickt sich nicht, während des Essens auf das Handy zu schauen.
Die Wendung „sich in etwas schicken“ ist eine feste reflexive Konstruktion. Sie bedeutet, eine unangenehme, aber unveränderliche Situation zu akzeptieren. Sie wird immer mit der Präposition „in“ und dem Akkusativ verwendet.
Er musste sich in sein Schicksal schicken und die neue Situation annehmen.
„passen“ und „sich schicken“ können beide ausdrücken, dass etwas angemessen ist. „passen“ ist im heutigen Deutsch sehr häufig und neutral. Man benutzt es für Termine, Kleidung, Farben, Situationen oder Verhalten. „sich schicken“ meint vor allem, dass etwas nach gesellschaftlichen Regeln richtig oder anständig ist. Es klingt heute eher formell oder altmodisch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „angemessen sein“ bedeuten können. Im Alltag ist „passen“ fast immer die sichere Wahl; „sich schicken“ passt eher bei höflichem oder strengem Verhalten.

Bei einer offiziellen Feier schickt es sich nicht, zu spät zu kommen.
Der Termin am Abend passt mir heute gut.