
zusehen
Etwas mit den Augen verfolgen oder beobachten, was geschieht, oft ohne selbst einzugreifen.
Wir sahen vom Fenster aus zu, wie die Kinder im Schnee spielten.
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Etwas mit den Augen verfolgen oder beobachten, was geschieht, oft ohne selbst einzugreifen.
Wir sahen vom Fenster aus zu, wie die Kinder im Schnee spielten.

Sicherstellen oder dafür sorgen, dass etwas Bestimmtes geschieht oder in einer bestimmten Weise erledigt wird.
Sieh bitte zu, dass die Tür abgeschlossen ist, wenn du gehst.
„Zusehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird „zuzusehen“ zusammengeschrieben.
Ich sehe dir gerne beim Kochen zu.
Wenn man einer Person beim Beobachten zusieht, steht diese Person im Dativ. Man sagt „Ich sehe dir zu“, nicht „Ich sehe dich zu“.
Kann ich Ihnen bei der Arbeit zusehen?
In der Bedeutung „dafür sorgen“ wird „zusehen“ fast immer mit einem Nebensatz verwendet, der mit „dass“ beginnt. Das Verb „zusehen“ steht dabei direkt vor dem Komma.
Ich sehe zu, dass ich morgen alle E-Mails beantworte.
Im Imperativ wird „Sieh zu, dass...“ oft als umgangssprachliche, leicht drängende Aufforderung verwendet, um sicherzustellen, dass etwas erledigt wird.
Sieh zu, dass du den Zug nicht verpasst!
Schauen kann ein betrachtetes Ereignis oder Medienobjekt direkt nennen. Zusehen betont dagegen, dass jemand als Beobachter verfolgt, was eine andere Person tut, oft ohne einzugreifen. Deshalb steht zusehen häufig mit einer Person im Dativ oder mit einem Nebensatz.

Ich sehe heute meinem Bruder beim Fußballtraining zu.
Ich schaue heute das Fußballtraining.