zuschauen
Ein Geschehen mit den Augen verfolgen, ohne selbst daran teilzunehmen; etwas beobachten.
Vom Ufer aus schauten wir den Segelbooten auf dem See zu.

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Ein Geschehen mit den Augen verfolgen, ohne selbst daran teilzunehmen; etwas beobachten.
Vom Ufer aus schauten wir den Segelbooten auf dem See zu.

„Zuschauen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende, während sie im Nebensatz mit dem Verb verbunden bleibt. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Ich schaue dir gern bei der Arbeit zu.
Die Person oder Sache, die man beobachtet, steht oft im Dativ. Wenn man die Tätigkeit betonen will, verwendet man die Präposition „bei“ gefolgt vom Dativ.
Kann ich Ihnen beim Kochen zuschauen?
Die negative Bedeutung „untätig bleiben“ wird oft durch Wörter wie „einfach nur“, „tatenlos“ oder durch eine Verneinung mit Modalverben wie „können nicht“ oder „dürfen nicht“ signalisiert.
Man kann nicht tatenlos zuschauen, wenn jemand Hilfe braucht.
„handeln“ und „zuschauen“ bilden hier einen klaren Gegensatz. „handeln“ bedeutet, dass man aktiv wird und etwas unternimmt. „zuschauen“ bedeutet in dieser Bedeutung, dass man nichts tut, obwohl etwas passiert. Das Wort kann dann auch kritisch klingen, besonders wenn jemand helfen oder ein Problem stoppen könnte. Wenn jemand Teil der Lösung wird, „handelt“ er. Wenn jemand nur sieht, was geschieht, und untätig bleibt, „schaut“ er „zu“.

Bei so einem Streit kann man nicht einfach zuschauen.
Nach dem Unfall hat sie sofort gehandelt und den Notruf gewählt.