
zugucken
Umgangssprachlich für zusehen oder zuschauen; etwas mit den Augen verfolgen, ohne selbst einzugreifen oder teilzunehmen.
Statt nur zuzugucken, könntest du auch mit anpacken!
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Umgangssprachlich für zusehen oder zuschauen; etwas mit den Augen verfolgen, ohne selbst einzugreifen oder teilzunehmen.
Statt nur zuzugucken, könntest du auch mit anpacken!
„Zugucken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Ich gucke dir beim Kochen zu.
„Zugucken“ ist umgangssprachlich. Das Basisverb „gucken“ ist ebenfalls informell. In formelleren Situationen sind „zusehen“ oder „zuschauen“ passender.
Komm, wir gucken dem Maler bei der Arbeit zu.
Wenn man einer Person oder Sache zusieht, steht diese im Dativ. Man kann auch die Präposition „bei“ verwenden, um die Aktivität zu beschreiben, der man zusieht.
Kann ich dir kurz zugucken?
Beide Wörter können bedeuten, dass man etwas als Zuschauer verfolgt. „Ansehen“ passt besonders zu einem visuellen Inhalt oder einer geplanten Vorführung, während „zugucken“ umgangssprachlich stärker das Beobachten einer Handlung betont, ohne selbst mitzumachen. Verwende „ansehen“ etwa bei einem Film und „zugucken“ etwa bei spielenden Kindern.

Die Eltern gucken den Kindern beim Spielen im Garten zu.
Am Abend sehe ich mir den neuen Film im Fernsehen an.