zutun
Etwas schließen, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster oder die Augen. Es ist ein Synonym für „zumachen“.
Tu bitte die Tür zu, es ist kalt draußen.

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Etwas schließen, zum Beispiel eine Tür, ein Fenster oder die Augen. Es ist ein Synonym für „zumachen“.
Tu bitte die Tür zu, es ist kalt draußen.

„Zutun“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „zu“. Im Hauptsatz steht „zu“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Kannst du bitte das Fenster zutun?
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Wenn es um Dinge geht, die man öffnen und schließen kann (z.B. „Tür“, „Fenster“, „Augen“), bedeutet „zutun“ schließen. Im Kontext von Kochen oder Mischen bedeutet es „hinzufügen“.
Er tat die Augen zu und schlief sofort ein.
Eine sehr häufige feste Wendung ist „kein Auge zutun“. Das bedeutet, dass jemand die ganze Nacht nicht schlafen kann.
Wegen des Lärms konnte ich die ganze Nacht kein Auge zutun.
In der Bedeutung „schließen“ wird „zutun“ vor allem in der gesprochenen, informellen Sprache verwendet. Es klingt oft persönlicher oder alltäglicher.
Tu mal schnell die Jacke zu, es wird kühl.
„öffnen“ und „zutun“ sind Gegensätze, wenn es um Dinge wie Türen, Fenster oder Augen geht. „öffnen“ bedeutet, dass etwas aufgemacht wird und zugänglich ist. „zutun“ bedeutet, dass man etwas schließt; es ist nah an „zumachen“ und klingt eher alltagssprachlich. In formelleren Situationen ist „schließen“ oft natürlicher als „zutun“. Im Alltag kann man aber gut sagen: „Mach bitte das Fenster zu“ oder „Tu bitte das Fenster zu“.

Die Kundin tut die Tasche zu, bevor sie den Laden verlässt.
Wir öffnen morgens die Fenster, damit frische Luft ins Zimmer kommt.